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Fleischgetränk: Bei diesem Metzger gibt's Hühnchen aus der Flasche

Wer Hunger, aber keine Zeit zum Essen hat, kann mit diesen 0,33-Liter Flasche für Abhilfe sorgen. Ein Metzger aus Rheinland-Pfalz hat ein Fleischgetränk erfunden – und weiß jetzt bereits, dass ihn nicht alle dafür lieben werden.

Fleischermeister Peter Klassen und seine Fleischgetränke Poulet Royal, Butcher Beef und Beef Bombay (r-l). Drei Sorten Fleisch-Drinks hat der 55-Jährige entwickelt, die er im September 2017 auf den Markt bringt.

Fleischermeister Peter Klassen und seine Fleischgetränke Poulet Royal, Butcher Beef und Beef Bombay (r-l). Drei Sorten Fleisch-Drinks hat der 55-Jährige entwickelt, die er im September 2017 auf den Markt bringt.

Lust auf Fleisch, aber keine Zeit zum Essen? Dann hat Peter Klassen (55) vielleicht die Lösung. Er produziert Hühnchen und Rind für die Flasche - zum Trinken. Drei Fleisch-Drinks (die Hühnchensorte "Poulet Royal" sowie die Rindsorten "Butcher Beef" und "Beef Bombay") hat der Metzgermeister aus Temmels (nahe Trier) entwickelt, die er im September auf den Markt bringen will. 

"Es ist eine Trink-Mahlzeit für Menschen, die unterwegs sind - wie Handwerker, Lkw-Fahrer, aber auch Wanderer oder Sportler", sagt Klassen. Er will das fleischhaltige Getränk auch über Tankstellen und Einzelhandelsgeschäfte vertreiben.

Er weiß, dass seine hell-, rot- und dunkelbraunen Getränke nicht nur Fans finden. "Das Produkt polarisiert", sagt er. "Es wird Befürworter geben, aber genauso viele Gegner, die die Vorstellung, Fleisch zu trinken, abstoßend finden." Dafür habe er Verständnis. Die neuen Drinks passten aber ins Zeitalter von Coffee to go, Smoothies und schnellen Mahlzeiten. "Davon soll sich ja keiner ernähren, sie sollen eine Ergänzung für bestimmte Gelegenheiten sein." 

Ein sinnvolles Getränk

Rund eine Million Euro hat Klassen für die Herstellung der neuen Drinks investiert. 10.000 Flaschen pro Woche will er zunächst abfüllen, später könnten es mal 30.000 werden, sagt er. Für den Markt in Luxemburg, Belgien und Frankreich hat er bereits Vertriebspartner, bundesweit steht er ebenfalls in den Startlöchern. 

Solch ein Getränk könne "grundsätzlich durchaus sinnvoll sein", sagt die Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, Antje Gahl, in Bonn. Wenn es eben mal schnell gehen müsse - oder für ältere Menschen mit Kau- und Schluckbeschwerden. Die Ernährungsberater empfehlen dennoch einen "Genuss in Maßen": 300 bis 600 Gramm Fleisch- und Wurstwaren pro Woche seien ausreichend. Denn Fleisch enthalte auch unerwünschte Begleitstoffe wie Fett und Cholesterin. 

Broth-Trend: Für diese Gerichte brauchen Sie Brühe
Ramen  Ramen ist eigentlich die Bezeichnung für eine eigene Art japanischer Nudeln. Aber auch die daraus hergestellte Nudelsuppe wird Ramen genannt. Es gilt als das Fast-food der asiatischen Küche. Neben den Nudeln ist die Brühe ein entscheidendes Merkmal von Ramen.    Die Brühe gibt es in verschiedenen Grundtypen, davon hängt die Zubereitung der Suppe ab. Shoyu-Ramen basiert auf Brühe, die mit japanischer Sojasauce gewürzt wird. Bei Miso-Ramen ist Miso, eine Pasta aus fermentierten Sojabohnen, entscheidend für den Geschmack. Die Brühe für Shio-Ramen basiert auf Salz unter Verwendung von Fisch- und Meeresfrüchte-Brühe. Seltener ist Tonkotus-Ramen zu finden, mit einer Brühe aus ausgekochten Schweineknochen.

Ramen

Ramen ist eigentlich die Bezeichnung für eine eigene Art japanischer Nudeln. Aber auch die daraus hergestellte Nudelsuppe wird Ramen genannt. Es gilt als das Fast-food der asiatischen Küche. Neben den Nudeln ist die Brühe ein entscheidendes Merkmal von Ramen.

Die Brühe gibt es in verschiedenen Grundtypen, davon hängt die Zubereitung der Suppe ab. Shoyu-Ramen basiert auf Brühe, die mit japanischer Sojasauce gewürzt wird. Bei Miso-Ramen ist Miso, eine Pasta aus fermentierten Sojabohnen, entscheidend für den Geschmack. Die Brühe für Shio-Ramen basiert auf Salz unter Verwendung von Fisch- und Meeresfrüchte-Brühe. Seltener ist Tonkotus-Ramen zu finden, mit einer Brühe aus ausgekochten Schweineknochen.

Drei Jahre haben Klassen, sein Sohn Philipp und Koch Stefan Kimmel für die Drinks am Kessel gewerkelt: "Die Schwierigkeit lag darin, Fleisch so flüssig zu machen, dass man keine Fleischfasern mehr auf der Zunge spürt. Es muss so fein sein wie Kakao", sagt Klassen. Das Fleisch wird in großen Kesseln mit Gemüse in Brühe gekocht und püriert. Dann wird es abgefüllt und bei 121 Grad sterilisiert. So halte sich der Drink ungekühlt ein Jahr, sagt Klassen.

 

DPA
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