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Prost: Sommer hui, Nationalelf pfui - so lief das Jahr 2018 für die Bierbrauer

Das Jahr 2018 lief für die Bierbrauer in Deutschland anders als gedacht: Der frühe WM-Aus der Nationalmannschaft war ein herber Rückschlag. Gut, dass der Sommer gar nicht enden wollte. Dennoch: 2019 sieht das alles wieder ganz anders aus.

Bier im Sommer

Der heiße Sommer war ein Segen für die Bierbrauer

Getty Images

Eine Fußballweltmeisterschaft ist für die Bierbranche ein Grund zu feiern. Denn kaum ein anderes Sportereignis hat so einen großen Einfluss auf ihr Geschäft wie das Weltturnier der Kicker. Läuft es gut für die deutsche Elf, stürzt die Nation Bierflasche um Bierflasche in sich hinein. Siege müssen ja schließlich begossen werden.

Doch das Turnier in Russland wurde schnell zum Fiasko. Das frühe Aus der Nationalelf war eine Hiobsbotschaft für die Bierbrauer. Denn so nett das Mitfiebern bei anderen Nationen auch sein mag: Getrunken wird dann nicht mehr so dolle. 

Daher war der Sommer 2018, der scheinbar nicht enden wollte, ein absoluter Glücksfall für die Branche. Krombacher und Veltins konnten sich über ein Plus trotz Preiserhöhung freuen. Dennoch haben die Bierbrauer die Trinklaune aus dem Vorjahr schon hinter sich gelassen. Jetzt herrscht wieder Realismus - und somit Ernüchterung. 

"Das Wetter war 2018 sicher hilfreich [...]. Aber die Rahmenbedingungen werden sich nicht wiederholen", sagt Michael Huber, Generalbevollmächtigter der Brauerei C. & A. Veltins, zur "Lebensmittelzeitung". Im vergangenen Jahr verkauften die Brauereien rund 93,5 Millionen Hektoliter Bier - das entspricht unterm Strich nur ein Plus von 0,5 Prozent, so die "LZ". Das Statistische Bundesamt will Ende Januar die Zahlen für das Gesamtjahr veröffentlichen. 

Immer weniger Bier

Das Problem der Brauer: Seit Jahren wird weniger Bier getrunken. Da kam die Hitze gerade recht. Doch zum wichtigen Weihnachtsgeschäft mussten Braukonzerne mit schmerzhaften Preisnachlässen werben, um den Absatz hoch zu halten. Daher schauen die Brauer auch pessimistisch ins Jahr 2019. "Wir stehen am Anfang einer Konsolidierung. Der Biermarkt wird in den kommenden zehn Jahren deutlich schrumpfen", sagte Huber zur "LZ". Auch die gesellschaftlichen Veränderungen drücken das Brau-Geschäft. "Deutschland wird älter, die Menschen gehen weniger aus und haben immer mehr Getränkealternativen zur Auswahl. Das alles wird die Nachfrage nach Bier weiter schrumpfen lassen", sagte Holger Eichele, Geschäftsführer vom Deutschen Brauer-Bund zur "LZ".

The BossHoss
kg
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.