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Cold Drip und Cold Brew: Kalter Kaffee - die neue Art des Eiskaffees

Früher gab es im Sommer Eiskaffee: mit Unmengen von Schlagsahne und einer Kugel Vanille-Eis. Aber das ist kalter Kaffee von gestern. Denn mit Cold Drip und Cold Brew wird der Eiskaffee revolutioniert - mit der Hilfe von Zitrone und Tonic-Water.

Von Denise Wachter

Drink aus Cold-Drip-Kaffee, Tonic Water und Zitrone

Kalter Kaffee: Kann das schmecken? Ja, zum Beispiel Cold Drip - kalt extrahierter Kaffee.

Wenn Café-Ketten wie Balzac Coffee und Starbucks Cold Brew auf ihren Getränketafeln stehen haben, dann weiß man, dass ein Trend im Mainstream angekommen ist. Und man weiß auch, diesen Sommer werden wir ihn alle trinken, den Cold Brew. Aber was ist das eigentlich? Aufgebrühter Kaffee, der kaltgestellt wird? Mitnichten.

Viktoria Ljubek, Besitzerin der Kaffeebar Black Delight in Hamburg weiß mehr: "Cold Brew ist Kaffee, der im Wasser gelöst, bis zu 24 Stunden im Kühlschrank gelagert und erst dann durch ein Sieb gezogen wird." Das Besondere an diesem Verfahren ist, dass der Kaffee kalt extrahiert wird. Das bedeutet, es muss weder Energie aufgebracht werden, noch ist eine Kaffeemaschine von Nöten. Hinzu kommt, dass die Aromen verdichteter sind, als bei aufgebrühten Kaffees. Säuren, die sogenannten Alkaloide, und Bitterstoffe, die manchen auf den Magen schlagen, werden nicht herausgefiltert. Dadurch bekommt man ein Kaffeekonzentrat, das fruchtig, aromatisch und auch süß ist.

Der Legende nach sollen übrigens holländische Seefahrer bereits vor Jahrhunderten Cold Brew getrunken haben. Denn auch auf hoher See wollten die Seebären nicht auf guten Kaffee verzichten. Kalt extrahierter Kaffee ist nämlich bis zu zwei Wochen haltbar.

Kalter Kaffee ist hip

Schon seit einiger Zeit ist Cold Brew in den Großstädten angesagt. In Berlin gibt es den kalten Kaffee beispielsweise in den Kaffeeröstereien Five Elephant oder The Barn. Aber auch in Hamburg, bei Public Coffee Roasters, im Coffee-Shop less political oder eben im Black Delight, wird kalt extrahiert. Dort bietet Viktoria Ljubek sogar Cold Drip an. "Im Gegensatz zu Cold Brew ist Cold Drip ein anderes Extraktionsverfahren. Die Manufaktur Coffeega aus Korea hat das Cold Drip-Verfahren perfektioniert", erklärt die Café-Besitzerin. Hierfür braucht man einen Dripper, ein Bambusgestell, das mehr nach Chemieunterricht aussieht als nach Kaffeegenuss. Dennoch: Das Konzentrat, das nach sechs Stunden Tröpfchen für Tröpfchen in einem Erlenmeyerkolben landet, überzeugt mit seinem kräftigen Aroma, das viel komplexer schmeckt als ein Cold Brew. Das Cold-Drip-Verfahren ist jedoch eher selten, da ein kleines Modell des Drippers bei rund 800 Euro liegen kann. Cold Brew ist ein einfaches Verfahren, auch für zu Hause. Seit Jahren sind beide Verfahren sowohl in Korea als auch in Japan populär. In den USA hingegen trinkt man eher Cold Brew.

Kaffee-Trend: So stellt man einen Cold-Drip-Kaffee her
Dripper für Cold Drip

So sieht er aus, der sogenannte Dripper: ein Bambusgestell mit handgeblasenen Glaskolben der koreanischen Manufaktur Coffeega. Dieser steht in der Hamburger Kaffeerösterei "Black Delight". Kein Schnäppchen: Er kostet um die 800 Euro.

 

Cold Brew und Cold Drip für Longdrinks und Saucen

Um einen Eindruck von der Aromatik der Kaffee-Verfahren zu erhalten, sollte man die Konzentrate erst einmal pur trinken. Gleich beim ersten Schluck entfaltet sich ein feines Kaffeearoma, das erst ein wenig bitter, dann aber süß schmeckt. Cold Brew und auch Cold Drip sind perfekt für Sommerdrinks geeignet. Mit Tonic, Zitrone oder auch als Longdrink mit Gin oder Wodka. Aber auch für Saucen, wie eine Jus zum Fleisch, passen ein paar Tröpfchen des kalt extrahierten Kaffees hervorragend. Der Sommer kann kommen - und Cold Brew- oder Cold Drip-Drinks stehen bestimmt nun öfters auf den Getränkekarten der Coffee-Shops.


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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(