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Gefährliches Missgeschick in Kanada: McDonald's serviert schwangerer Frau Reinigungsmittel anstatt Kaffee

Eine Frau wollte sich nur einen Latte Macchiato im Vorbeifahren bei McDonald's holen. Im Becher war aber keineswegs Kaffee, sondern Reinigungsmittel. Das Problem: Sie ist schwanger.

McDonald's

Gefährliche Verwechslung bei McDonald's: Eine Kundin bekam Reinigungsmittel statt Kaffee (Symbolbild)

Picture Alliance

Wer beim Drive-thru einer Fastfoodkette etwas zum Essen oder zu Trinken bestellt, ahnt erst einmal nichts Böses. So muss es auch der Kanadierin Sarah Douglas ergangen sein. Sie wollte ihren Sohn nur zu einem Baseball-Spiel fahren als sie sich dazu entschloss, bei McDonald's einen to go zu bestellen. 

Eigentlich nichts Ungewöhnliches - bis sie einen Schluck ihres vermeintlichen Latte Macchiatos nahm. Sie musste sofort die Warnblinkanlage einschalten, rechts heran fahren und den Kaffeeschluck ausspucken. Was war passiert?

"Ich öffnete den Deckel meines Kaffees und es ergoß sich dieser stechende chemische Geruch. Es war überhaupt keine Latte", sagte die Betroffene, die in der 32. Woche mit ihrem dritten Kind schwanger ist, gegenüber dem kanadischen Blatt "Lethbridge News".

Sie fuhr daraufhin sofort zurück zum Fastfoodlokal. Dort wurde ihr zwar ein neuer Kaffee angeboten, sie wollte aber mit einem Supervisor sprechen. Wie sich herausstellte, waren sogar bei ihrem zweiten Besuch noch an die Kaffeemaschine angeschlossen.

Reinigungsmittel nicht zum Verzehr geeignet

Die Verantwortlichen entschuldigten sich natürlich sofort, wie "Lethbridge News" berichtet. Dennoch suchte Douglas aufgrund ihrer Schwangerschaft die Giftzentrale auf. Schließlich hatte sie eine kleine Menge des Reinigungsmittels geschluckt. Das Mittel enthielt Zitronen-,Phosphorsäure, Methyl-Trimethyl-3 und 2-Butoxyethanol. Auf der Verpackung wird auch davor gewarnt, es oral einzunehmen. Dann sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Die Betroffene ging unter anderem an die Öffentlichkeit, um sicherzugehen, dass sich so ein Vorfall nicht wiederholt. Sie macht sich Sorgen darüber, ob auch andere Maschinen mit dem Reinigungsmittel behandelt werden, wie für Saft oder Softeis. Konsumieren Kinder auch nur geringe Mengen von dem Reinigungsmittel, könnte das ernsthafte Konsequenzen haben. 

Gegenüber dem kanadischen Blatt sagt sie dazu: "Als Mutter möchte ich sicherstellen, dass ich eine Stimme habe und dass ich in Bezug auf die Sicherheit der Verbraucher gehört werde und darauf aufmerksam machen, wie eine (angebliche) Fahrlässigkeit Menschen auf solch drastische Weise schädigen könnte."

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dsw