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Stickstoff-Kaffee: Starbucks neueste Spezialität: kalter Kaffee aus dem Zapfhahn

Was bei Starbucks aus dem Zapfhahn läuft, ist keineswegs Bier, sondern Kaffee, der mit Stickstoff versetzt wurde. Es soll der heißeste Kaffee-Trend in diesem Sommer werden.

Starbacks neuste Kaffeespezialität - Nitro Coffee

Starbucks neuester Coup: Stickstoff-Kaffee aus dem Zapfhahn

Riesige Kaffeehaus-Ketten wie Starbucks sind immer wieder auf der Suche nach Möglichkeiten, sich neu zu erfinden und dankbar für jeden neuen Trend. Erst vor ein paar Jahren setzte sich auch bei Starbucks Cold Brew, also kalt aufgebrühter Kaffee, durch. Im Sommer 2016 - zumindest in den USA - soll es in 500 Filialen einen neuen Kaffee-Trend geben: Nitro Coffee, oder zu deutsch Stickstoff-Kaffee.


Beim Stickstoff-Kaffee handelt es sich übrigens um nichts anderes als kalt aufgegossenen Kaffee, also Cold Brew, der mit Stickstoff versetzt wurde. Dies soll den Kaffee cremiger und auch süßer machen. Neu ist das allerdings nicht. In den USA soll der Nitro Coffee bereits 2011 über die Kaffeebar gereicht worden sein. Aber erst im vergangenen Jahr hat er auch den Mainstream-Kaffeetrinker erreicht. Wie gesagt, zumindest in den USA.

Wie ein gutes Guiness, aber Kaffee

Der Kaffee ähnelt übrigens mehr einem dunklen Guiness als einem Kaffee. Hinzukommt, dass der Nitro Coffee aus einem Zapfhahn läuft - eine weitere Ähnlichkeit mit dem Hopfengetränk. Und obenauf befindet sich eine schöne Schaumkrone. Hier hören die Vergleiche mit Bier aber schon auf. Geschmacklich soll der Stickstoff-Kaffee an Eiskaffee mit Zucker erinnern. Im Nitro Coffee ist aber weder Zucker noch Milch enthalten, sondern nur Cold Brew-Kaffee und Stickstoff. Der sorgt für die gewisse Süße und Cremigkeit im Getränk. Kohlensäure würde dafür übrigens nicht in Frage kommen, die macht das Getränk sauer.

An der Rezeptur tüftelte Starbucks ein gutes Jahr. Mit dem Plan, eine neue Kaffee-Spezialität in seinen Kaffeehäusern zu etablieren, versucht Starbucks mit den kleinen, durchgestylten Kaffeeröstereien mitzuhalten. Die wurden in den letzten Jahren immer beliebter, weil sie Kaffeebohnen nur in geringen Mengen rösten, auf fairen Handel und Qualität achten. Das schlägt sich auch im Geschmack nieder. Starbucks - als Riesen-Unternehmen - tut sich in dem Bereich schwer. Ob Stickstoff-Kaffee das Getränk der Zukunft werden wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht ist es nur ein weiteres Sommer-Trend-Getränk. 

dsw