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Test Tchibo Cafissimo Latte: Der Kapselautomat, der es auch mit Milch macht

Kaffeekapsel-Maschinen sind praktisch. Nur wenn Milch ins Spiel kommt, wird es mit ihnen fummelig. Eine neue Maschine von Tchibo/Saeco verspricht nun Cappuccino mit satter Crema auf Knopfdruck.

Sie mögen ab und an Cappuccino, Espresso oder einen Caffé Crema, haben technisch zwei linke Hände und sind in Sachen Umweltschutz tiefenentspannt? Dann könnte die neue "Cafissimo Latte" von Tchibo/Saeco etwas für Sie sein. Die deutsche Kaffeemarke und der italienische Vollautomatenspezialist haben mit der schlanken Maschine einen kostengünstigen, doch hochwertigen Kapsel-Alleskönner gebaut.

Hebel hoch, Kapsel rein, auf dem farbigen Menü die Brühstufe Espresso, Caffé Crema, Cappuccino oder Filterkaffee ausgewählt, draufdrücken, fertig. Mit lautem Zischen und Röcheln verrichtet die wertig aussehende Maschine ihre Arbeit. Richtig heiß kommt leider nur der Filterkaffee heraus, die beiden anderen Varianten landen eher lauwarm in der Tasse - oder genauer im schmalen, nicht zu hohen Becher, denn ausladende Gefäße passen nicht unter den Auslauf.

Die kann auch mit Milch!

Doch dafür wartet die Maschine mit einem besonderen Clou für einen Kapselautomaten auf: Die kann auch mit Milch! Kein nerviges Aufschäumen mehr mit Wasserdampf. Die "Cafissimo Latte" macht Dank des Milchtanks einen Cappuccino in einem Rutsch und bekommt eine wirklich gute Crema hin. Für einen Macchiato muss man zwar selbst auf den Milchknopf drücken, hat dafür jedoch Kontrolle über die Menge. Der Tank an der Seite lässt sich leicht abnehmen und bei Nichtbenutzung in den Kühlschrank stellen. Das ist praktisch.

Auch an eine Reinigungsfunktion haben die Hersteller gedacht. Die arbeitet soweit gut, doch richtig sauber werden die milchführenden Teile damit nicht. Hier ist auf jeden Fall manuelles Nachputzen angesagt, sonst gibt es alte Milchreste im Kaffee. Eigentlich scheidet die "Cafissimo Latte" damit für den Büroalltag aus. Es sei denn, ein Mitarbeiter wird zur Milchtankpflege abgestellt und sein Gehalt an die Sauberkeit gekoppelt.

Kapselkaffee ist sauteuer

Aber ins Büro gehört die Maschine auch nicht und ebenso wenig in Haushalte, die gern drei, vier Becher Kaffee morgens trinken und am Nachmittag noch ein Becher hinterher. Zehn Kapseln kosten je nach Sorte zwischen rund 2,50 und 3 Euro. Bei den 80-Kapsel-Packungen gibt es etwas Mengenrabatt. Doch wie man es auch dreht: Kapselkaffee ist im Vergleich zu Filterkaffee sauteuer, man kann es nicht anders sagen. Oder würden Sie gut 17 Euro für 500 Gramm Filterkaffee oder fast 19 Euro für 500 Gramm Espressobohnen ausgeben?

Und selbst wenn Geld keine Rolle spielt, bleibt da noch der Müll. Die verschossene Alu/Plastik-Munition landet nicht in der Biotonne, sondern im Hausmüll. Schätzungsweise brühen die Deutschen rund zwei Milliarden Kaffeekapseln durch, das wären dann rund 4000 Tonnen Abfall aus Plastik und Aluminium. Genaue Zahlen geben die Hersteller nicht bekannt.

4000 Tonnen Abfall

Zugegeben: Dank der Kapsel lässt sich leicht eine vergleichsweise große Vielfalt an Kaffeesorten erschließen. Tchibo bietet derzeit zwölf Sorten an. Nur Nespresso hat mehr. Der Haken an der Vielfalt: Zusammen mit der Maschine legt sich der Käufer auch auf die Produkte einer Kaffeemarke fest. Untereinander tauschen? Geht nicht.

Filterfreunde und Besitzer "echter" Vollautomaten müssen für die gleiche Vielfalt zwar Online-Shops aufsuchen oder einen guten Röster um die Ecke kennen. Das ist anstrengender, doch dafür bekommen sie jede erdenkliche Kaffeesorte. So eine Kaffeebohne ist im Originalzustand glücklicherweise mit allem kompatibel – auch mit der Biotonne.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(