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Polizei löst Konflikt auf Bayern: Streit um Maskenpflicht – Frau beißt Verkäuferin in den Arm

Das Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei.
Beamte der Bundespolizei mussten den tätlichen Konflikt am Münchener Hauptbahnhof auflösen (Symbolbild)
© Hauke-Christian Dittrich / DPA
Eine 37-Jährige hat am Sonntag nach einem Streit um eine fehlende Mund-Nasen-Bedeckung eine Verkäuferin in den Arm gebissen. Die Bundespolizei musste den tätlichen Konflikt auflösen.

Im Streit um eine fehlende Mund-Nase-Bedeckung hat eine Frau am Münchner Hauptbahnhof eine Verkäuferin in den Arm gebissen. Die 37-jährige Kundin habe ein Kosmetikgeschäft ohne die erforderliche Maske betreten, teilte die Bundespolizei am Montag mit. Als die Verkäuferin sie auf die Maskenpflicht hinwies, habe die Frau laut geschrien, sei auf die Verkäuferin losgegangen, habe sie gebissen, gekratzt und an den Haaren gerissen, hieß es.

Maskenpflicht in Bayern seit Samstag

Beamte der Bundespolizei hätten den tätlichen Konflikt am Sonntag dann aufgelöst, hieß es. Die 24-jährige Verkäuferin erlitt den Angaben zufolge leichte Verletzungen. Die gewalttätige Kundin wurde angezeigt. Sie sei mit 1,98 Promille alkoholisiert gewesen, teilte die Bundespolizei mit. Seit vergangenem Samstag gilt in Bayern in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Bahnhöfen wieder die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

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stz dpa

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