Militärtechnologie Chatbots und Feindmeldungen übers Smartphone – so nutzt die Ukraine Digitaltechnologie im Krieg

ukrainischer Soldat
Ein ukrainischer Soldat macht seine Drohne für den Einsatz bereit, um nach Verwundeten zu suchen
© imago
Der Erfolg der ukrainischen Truppen in den vergangenen Wochen wurde auch durch die gezielte Nutzung digitaler Technologien möglich gemacht. Der zuständige Minister Mykhailo Fedorov schwärmt bereits vom Krieg der Zukunft. Ein Überblick.  

Schon auf den ersten Blick wird klar: Beim Chatbot eVorog geht es um Krieg. Militärautos, Helme, Dynamitstangen, Zielscheiben – die Software wirkt martialisch. Doch eVorog ist kein Spiel, sondern Ernst. Über den kurz nach Kriegsbeginn gestarteten Dienst sollen Ukrainer feindliche Truppenbewegungen, russische Sprengstofffallen oder auch Kriegsverbrechen melden. Es reicht, eines der Symbole anzuklicken, den Standort zu markieren und ein paar kurze Nachfragen zu beantworten. Die Nachrichten werden gleich an das Verteidigungsministerium geleitet.  

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