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Aufreger beim Dreikönigstreffen Wenn es bei der FDP nur um Sudings Beine geht


Die FDP hat sich beim Dreikönigstreffen in Stuttgart angriffslustig gezeigt. Ein Kameraschwenk in der Tagesschau auf Katja Sudings Beine sorgt dabei allerdings für Aufregung.

Die FDP versucht mit neuem Logo wieder auf Kurs zu kommen. Beim Dreikönigstreffen der Liberalen am Dienstag in Stuttgart musste das ARD-Fernsehpublikum aber kurz innehalten - der Kameraschwenk nach fünf Minuten auf die Beine von Katja Suding dürfte so manchen Zuschauer des Tagesschau-Berichts verwundert haben.

Die FDP-Spitzenkandidatin für die Hamburger Bürgerschaftswahl sitzt auf dem Podium, als die Kamera zunächst nur ihre Beine einfängt und langsam nach oben schwenkt. Die Szene erinnerte an die 80er- und frühen 90er-Jahre. Da war diese spezielle Art der Kameraführung noch populär - ganz im Sinne des männlichen Beobachters.

Dass die FDP in dieser für die Partei schweren Zeit um reichlich Aufmerksamkeit bemüht ist, ist nachvollziehbar. Allerdings werden die Liberalen wohl kaum begeistert von der Bildregie der ARD gewesen sein.

Auch der öffentlich-rechtliche Sender hat inzwischen eingesehen, dass diese Kameraführung nicht mehr zeitgemäß ist. Noch in der Nacht entschuldigte sich der Chefredakteur von ARD-aktuell, Kai Gniffke, für den Kameraschwenk seiner Crew. "Der Bein-Schwenk gehört auf den Index. Tut mir leid, Frau Suding", bloggte Gniffke selbstkritisch. Von Frau Suding gab es bislang keinen Kommentar.

tob

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