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Polizei ermittelt Lebensgefahr für Passagiere: Präparierter Stecker an Sitzplatz in ICE in Leipzig entdeckt

Ein ICE der Deutschen Bahn
Ein ICE der Deutschen Bahn
© Imago Images
War es ein geplantes Verbrechen? Oder ein "Streich"? So oder so: Nachdem ein Bahn-Mitarbeiter in einem ICE einen manipulierten Stecker zwischen zwei Sitzen entdeckt hatte, scheint es pures Glück zu sein, dass niemand verletzt wurde. 

Ein Bahn-Mitarbeiter hat eine präparierte Steckdose in einem ICE im Leipziger Hauptbahnhof entdeckt, von der Lebensgefahr ausging. Der Angestellte meldete sich am Dienstagnachmittag bei der Bundespolizei in Leipzig, wie die Ermittler am Mittwoch mitteilten. Ihm war aufgefallen, dass sich zwischen zwei Sitzen ein ungewöhnlicher Stecker befand. Dessen Enden waren so abgeschnitten und bearbeitet, dass eine bloße Berührung zu schweren Verletzungen geführt hätte. Die Messung durch einen Bahn-Mitarbeiter ergab eine Spannung von 230 Volt.

Polizei ermittelt wegen versuchter Körperverletzung 

Die Polizei ermittelt nun wegen des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung. Die Polizei warnt nun vor präparierten Steckern in Zügen. Wer so etwas in einer Bahn entdecke, solle umgehend die Bundespolizei informieren, hieß es.

Die weiße Lok eines ICE 4 steht mit rotem "DB"-Logo zwischen den angeschalteten Scheinwerfern in einem Bahnhof

Im Video: 30 Jahre rast der ICE nun schon durch Deutschland. Nun nimmt die Bahn die nächste Generation des Hochgeschwindigkeitszuges in Dienst. Die Jubiläumstaufe des XXL-Zuges im Berliner Hauptbahnhof übernahm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

rös dpa

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