Olympia 1972 Dokumente des Schreckens: Exklusiver Blick in die Akten zum Olympia-Attentat

Fürstenfeldbruck
Olympia-Attentat 1972: Von diesem Turm in Fürstenfeldbruck schossen Scharfschützen der Polizei auf die Geiselnehmer
© Staatsarchiv München
Nichts ist vergessen, aber ab heute sollen die Wunden heilen. Mit einer Gedenkveranstaltung in Fürstenfeldbruck wird an das Olympia-Attentat von 1972 erinnert, bei dem elf israelische Sportler und ein deutscher Polizist ums Leben kamen. Die Akten von Polizei und Staatsanwaltschaft geben einen tiefen Einblick in die Tragödie von München, die vor 50 Jahren den Traum von den "heiteren Spielen" zerstörte. Der stern veröffentlicht hier exklusiv Originaldokumente.

Nicht ist vergessen, aber ab heute sollen die Wunden heilen. Mit einer Gedenkveranstaltung auf dem Fliegerhorst von Fürstenfeldbruck wird an den 50. Jahrestag des Olympia-Attentates erinnert, bei dem elf israelische Sportler und ein deutscher Polizist ums Leben kamen. Nach jahrelangem Streit hat sich die Bundesregierung mit den Hinterbliebenen der Angehörigen auf eine Entschädigung in Höhe von 28 Millionen Euro geeinigt. Bundespräsident Steinmeier und sein israelischer Kollege Herzog werden sich in Fürstenfeldbruck die Hand reichen, Steinmeier wird im Namen Deutschlands um Vergebung bitten. Auch Angehörige der Opfer werden erwartet.

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