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Tilman Gerwien

Tilman Gerwien

Autor


Jahrgang 1964, geboren in Hamburg, freut sich (fast) jeden Tag, dass er in Berlin leben darf. Studium Volkswirtschaftslehre, Geschichte und Philosophie in Hamburg und Freiburg. Anfänge als Lokalreporter beim Anzeigenblatt "Freiburger Wochenbericht", Volontariat auf der Journalistenschule Axel Springer ("Bild", "Bild am Sonntag", MDR), danach Redakteur bei "Welt", "Capital" und "Wochenpost". Seit 1997 beim stern, zunächst im Bonner, dann im Berliner Büro, seit 2008 als Autor. Besondere journalistische Interessen: Nahaufnahmen von Menschen in der Hochleistungszone Politik, Milieustudien, Polemiken.


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Kaum Rente trotz eines langen Arbeitslebens: Der deutsche Niedriglohnsektor produziert Armut.

Berlin³: Streit um Grundrente

Geld vom Staat für arme Rentner? Was die wirkliche Ursache der Altersarmut ist

Großes Gefühl und neue Nachdenklichkeit: Die CSU auf der Suche nach sich selbst

CSU-Parteitag

"Mein Werk ist getan": Seehofer übergibt an Söder - während die Macht der CSU zerrinnt

Politik-Experte Heinrich Oberreuter und Innenminister Horst Seehofer (l.)
Interview

Politikforscher Heinrich Oberreuter

"Die Endphase der Ära Seehofer ist geprägt durch einen Niedergang der CSU"

Berlin hoch 3 - Alexander Gauland bändigt noch die AfD

Berlin³: Europaparteitag in Riesa

"Dexit"-Stimmung in der AfD: Nur Alexander Gauland bändigt noch den "gärigen Haufen"

stern-Reporter Tilman Gerwien steht in der Halle des CDU-Parteitags 2018 in Hamburg vor noch leeren Stuhlreihen

CDU-Parteitag

"Ein erbitterter Machtkampf geht zu Ende": Ein Lagebericht vor der historischen CDU-Wahl

In den Umfragen überflügelt sie ihre Mitstreiter: CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und ihre Konkurrenten um den Parteivorsitz, Gesundheitsminister Jens Spahn (r.) und der ehemalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz.
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Kampf um CDU-Parteivorsitz

Annegret Kramp-Karrenbauer: "An mir ist gar nix 'Mini'"

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Berlin³ zur Bayern-Wahl - Verliererpartei CSU?

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Soziologe Andreas Reckwitz (re, oben): Unsere einstmals homogene Gesellschaft fällt jetzt in aufsteigende und absteigende Milieus auseinander.
Interview

Andreas Reckwitz

Führender Soziologe: Warum die Volksparteien abstürzen und die Gesellschaft auseinanderfällt

Wie lange halten Horst Seehofer und Angela Merkel die GroKo noch zusammen?

Berlin³

Das Volk wendet sich mit Grausen ab. Ihr habt fertig!

AFD-Chef Alexander Gauland dürfte sich über den Maaßen-Kompromiss gefreut haben
Kommentar

Berlin³

Es wird nur noch durchgemerkelt - Gauland sollte der Kanzlerin einen Blumenstrauß schicken

Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen wegen seiner Äußerungen zu Chemnitz ist erheblich unter Druck geraten

Berlin³

Treten Sie zurück, Herr Maaßen!

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Pro-Chemnitz-Anhänger streiten mit Gegendemonstrantin – Video eines verzweifelten Dialogs

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Chemnitz: Abendspaziergang in Bürgerkriegsatmosphäre

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Seehofer hat Recht: Die Schlamperei bei Asyl und Migration muss endlich aufhören

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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?