Neuer Landrat
AfD hofft auf Landrat im Kreis Spree-Neiße

Im Landkreis Spree-Neiße wird ein neuer Landrat gewählt. (Symbolbild) Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Im Landkreis Spree-Neiße wird ein neuer Landrat gewählt. (Symbolbild) Foto
© Sebastian Kahnert/dpa
Im Kreis Spree-Neiße entscheidet sich, wer Landrat wird. Die AfD rechnet sich Chancen aus – was die Kandidaten für die Region planen.

Im Landkreis Spree-Neiße wird ein neuer Landrat gewählt. Amtsinhaber Harald Altekrüger (CDU) wird am Sonntag nicht mehr antreten und sich in den Ruhestand verabschieden. Bei den vergangenen Wahlen hatte die AfD in dem Kreis im Südosten Brandenburgs hohe Zustimmungswerte erreicht. Bei der Landtagswahl im September 2024 kam sie etwa im Wahlkreis Spree-Neiße II auf 41,7 Prozent. Ein Wahlsieg der AfD-Kandidatin Christine Beyer scheint daher möglich.

Beyer will unter anderem den Klinikstandort in der Kreisstadt Forst erhalten. Die 61-jährige Produktmanagerin sitzt im Kreisvorstand der AfD und leitet seit 2024 die AfD-Fraktion im Forster Stadtparlament.

CDU-Kandidat wirbt für aktiven Strukturwandel

CDU-Kandidat Martin Heusler möchte den Strukturwandel aktiv mitgestalten. Laut seiner Website wolle er, dass "Zukunft nicht irgendwo anders passiert, sondern genau hier bei uns". Der Oberstleutnant ist Kreistagsabgeordneter im Landkreis Spree-Neiße.

Die SPD geht mit Heiko Jahn ins Rennen. Er will künftig ein Hauptaugenmerk darauf richten, "die Ergebnisse aus Forschung und Wissenschaft zu marktfähigen Produkten" zu entwickeln. Jahn ist Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, die sich auch um die Verteilung der Gelder aus dem Kohleausstieg kümmert.

"Die Partei" mit satirischen Forderungen im Rennen

Der vierte Kandidat ist Robert Hanschke von der Partei "Die Partei". Für die Spaßpartei fordert er unter anderem: "Eckkneipen gehören wieder in die Mitte der Gesellschaft" und "Neubau nur mit Luftschutzbunker". Er arbeitet nach Angaben des Kreises als Lehrer.

dpa

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