Rheinland-Pfalz-Wahl
Schwesig: "Mecklenburg-Vorpommern unter anderen Vorzeichen"

Mecklenburg-Vorpommern Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) argumentiert: Entweder die AfD kommt - oder sie bleibt. (Archi
Mecklenburg-Vorpommern Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) argumentiert: Entweder die AfD kommt - oder sie bleibt. (Archivfoto) Foto
© Philip Dulian/dpa
Was bedeutet das enttäuschende Abschneiden der SPD in Rheinland-Pfalz für die anstehenden Landtagwahlen? Eine um ihr Amt kämpfende Spitzenfrau betont die Unterschiede.

Nach der Niederlage der SPD bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz betont die um ihr Amt kämpfende SPD-Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig, die Unterschiede zwischen den Ländern. "Hier geht es nicht darum, dass zwei Demokraten um das Amt des Ministerpräsidenten in die Wahl gehen, sondern hier geht es darum, ob ich als Ministerpräsidentin und die SPD weiter eine stabile, verlässliche Regierung führen oder die AfD die Macht übernimmt", sagte Schwesig im ZDF. In Mecklenburg-Vorpommern, wo am 20. September ein neuer Landtag gewählt wird, liegt die AfD in Umfragen deutlich vorn.

"Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern steht unter anderen Vorzeichen", sagte Schwesig. "Hier geht es am 20. September ganz klar um Manuela Schwesig und die SPD oder die AfD." Ein AfD-Sieg würde "Chaos stiften", sagte Schwesig. "Ich setze hier in Mecklenburg-Vorpommern ganz klar auf die Themen, die hier im Land wichtig sind". 

Explizit nannte Schwesig Wirtschaftswachstum, Arbeitsplatzsicherung sowie Investitionen in Bildung und Mobilität. "Ich kann nur der SPD, aber der kompletten Bundesregierung raten, dass wir uns auf die arbeitende Mitte konzentrieren." So müsste Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) nun gegen die hohen Benzinpreise "liefern" und Abhilfe schaffen.

dpa