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Polizei stoppt Jäger mit Gewehren an Grenze zu Frankreich

Die Polizei stoppte vier bewaffnete Männer bei der Einreise über die Rheinbrücke. (Archivbild) Foto: Katharina Kausche/dpa
Die Polizei stoppte vier bewaffnete Männer bei der Einreise über die Rheinbrücke. (Archivbild) Foto
© Katharina Kausche/dpa
Mit Jagdschein, Waffen und Munition - aber ohne die nötigen Genehmigungen: Warum vier Männer an der Grenze kehrtmachen mussten und was die Ermittler jetzt prüfen.

Die Bundespolizei hat an der Grenze zu Frankreich vier Männern mit Jagdgewehren die Einreise verweigert. Bei einer Kontrolle an der Rheinbrücke in Neuenburg am Rhein (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) fanden die Beamten neben den Gewehren auch 53 Schuss Munition im Gepäck der Jäger, wie die Beamten mitteilten.

Wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz leitete die Polizei ein Strafverfahren ein. Die 65 bzw. 67 Jahre alten Männer verfügten nicht über die europäischen Feuerwaffenpässe, die für die Einfuhr notwendig seien.

Da die Männer aber französische Jagdscheine hatten, konnten sie die Gewehre und die Munition behalten. Anschließend mussten sie nach Frankreich zurückkehren.

dpa