Die Basketballer des FC Bayern München sind zurück auf Kurs, die Hauptrunde der Basketball-Bundesliga als Erster zu beenden und mit Heimvorteil in die Playoffs zu gehen. Mit dem 91:77 (46:45) über die Niners Chemnitz beendete der Spitzenreiter die Serie von drei Liga-Niederlagen nacheinander.
Die Münchner haben weiter drei Spiele weniger verloren als der Tabellenzweite Alba Berlin. Durch die dritte Niederlage in Serie konnten die Chemnitzer den Rückstand auf die Play-In-Plätze nicht verkürzen.
Das Bayern-Team von Trainer Svetislav Pesic bekam zu Beginn defensiv die Chemnitzer Dreierschützen nicht in den Griff und lagen nach dem ersten Viertel mit 26:28 zurück. Nach einem abwechslungsreichen zweiten Viertel gingen die Münchner mit 46:45-Führung in die Kabine, weil sie in den letzten drei Minuten keine Punkte zuließen.
Mitte des dritten Durchgangs erspielten sich die Gastgeber nach einem 10:0-Lauf mit 60:53 die bis dato höchste Führung des Spiels, sieben Minuten vor Spielende setzten sich die Bayern erstmals zweistellig ab.
In der Schlussphase nutzte der Tabellenführer die Chemnitzer Ballverluste aus und ließ nichts mehr anbrennen. Sechs Münchner Spieler punkteten zweistellig, Xavier Rathan-Mayes legte dabei 16 Zähler auf.
Heidelberg darf von Klassenerhalt träumen
Im Tabellenkeller wird die Situation für das Schlusslicht Basketball Löwen Braunschweig immer brisanter: Nach einer 85:96 (41:49)-Auswärtsniederlage gegen die Telekom Baskets Bonn hat das Team von Hauptgesellschafter Dennis Schröder weiter vier Siege Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze - bei noch sechs ausstehenden Spielen. Der Vorletzte MLP Academics Heidelberg darf hingegen weiter vom Klassenerhalt träumen: Der 93:73 (45:32)-Auswärtssieg bei den Skyliners aus Frankfurt bedeutete den achten Saisonerfolg, womit der erste Nicht-Abstiegsplatz jetzt nur noch zwei Siege entfernt ist.