2. Fußball-Bundesliga
Kein Vertrag: Hertha verabschiedet Quintett um Leistner

Toni Leistner erhält bei Hertha BSC keinen neuen Vertrag. (Archivbild) Foto: Soeren Stache/dpa
Toni Leistner erhält bei Hertha BSC keinen neuen Vertrag. (Archivbild) Foto
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Über 80 Pflichtspiele, zwei Jahre Kapitän: Doch nach dieser Saison ist für Toni Leistner Schluss bei Hertha BSC. Er ist nicht der einzige Berliner, dessen Vertrag nicht verlängert wird.

Hertha BSC startet seine Neuausrichtung mit dem Abschied von fünf Spielern. Am überraschendsten ist dabei wohl, dass die Zeit von Abwehr-Routinier Toni Leistner nach drei Jahren bei den Berlinern endet. Der Fußball-Zweitligist bestätigte am Freitag Medienberichte der vergangenen Tage, wonach der ehemalige Kapitän der Berliner nach dieser Saison keinen neuen Vertrag erhalte. 

Im Rahmen des letzten Heimspiels am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen Abstiegskandidat SpVgg Greuther Fürth wird der gebürtige Sachse gemeinsam mit vier Teamkollegen verabschiedet. Denn auch Tim Hoffmann, Jeremy Dudziak, John Anthony Brooks, Diego Demme verlassen den Hauptstadt-Club am Saisonende. 

"Toni war zwei Jahre Kapitän, Anführer und Vorbild, auf und neben dem Platz. Wir sind Toni für seinen Einsatz und seine Leidenschaft in den vergangenen Jahren für Hertha BSC sehr dankbar", äußerte Sportdirektor Benjamin Weber in einer Mitteilung des Hauptstadt-Clubs. 

83 Pflichtspiele bislang für Hertha 

Zeitnah wolle man sich darüber austauschen, wie Leistner nach Beendigung seiner aktiven Karriere bei Hertha eingebunden werden könne. "Ich habe Toni gefragt, ob er sich vorstellen kann, Trainer zu werden. Das hat er ausgeschlossen", berichtete Trainer Stefan Leitl. 

Ob der 35-Jährige noch einmal für einen anderen Club auflaufen wird, bleibt abzuwarten. Im November hatte Leistner erklärt, bei Hertha seine Karriere beenden zu wollen. "Hertha BSC wird auf jeden Fall mein letzter Club sein", sagte Leistner damals.

Seit Sommer 2023 trägt Leistner das Trikot des Hauptstadt-Clubs und kommt auf 83 Pflichtspiele, in denen er ein Tor erzielte. Vor seiner Zeit bei den Berlinern lief Leistner unter anderem für Dynamo Dresden, Union Berlin oder den Hamburger SV auf. Noch im April hatte Leitl die Wichtigkeit seines Führungsspielers für die Mannschaft betont.

Mitteilung

dpa