Der FC Energie Cottbus hat im Aufstiegsrennen der 3. Fußball-Liga erneut gepatzt, Tabellenplatz zwei vorerst aber verteidigt. Die Lausitzer mussten sich zu Hause gegen den SSV Ulm mit einem 1:1 (0:1) zufriedengeben.
Mit Essen, Verl und Duisburg könnten an diesem Spieltag noch drei Teams an Cottbus vorbeiziehen. Ulms Leon Dajaku (21. Minute) und Erik Engelhardt (77.) erzielten die Tore vor 12.043 Zuschauern im Energie-Stadion.
In der Offensive fehlt die Durchschlagskraft
Die Cottbuser Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz agierte nach der 1:4-Niederlage in Aachen in der ersten Halbzeit fehlerhaft. Speziell nach dem Gegentreffer durch Dajaku wirkte die Mannschaft verunsichert. In der Offensive fehlte über lange Zeit die Durchschlagskraft. Als Engelhardt den vermeintlichen Ausgleich auf dem Fuß hatte, rettete Ulms Verteidiger Niko Vukancic (40.) in höchster Not.
Energie stellte gegen die Ulmer Fünferkette früh im Spiel um. 20 Minuten vor Schluss setzten die Cottbuser alles auf eine Karte. Das wurde mit dem Ausgleich durch Engelhardts Kopfball (77.) belohnt. Danach warf Energie viel nach vorn, kam aber über das Remis nicht hinaus.
Auf Cottbus wartet der Landespokal
Für Cottbus geht es nun im Halbfinale des brandenburgischen Landespokals weiter. Am kommenden Samstag tritt der FC Energie beim BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow aus der sechstklassigen Brandenburgliga an. In der 3. Liga steht danach das Auswärtsspiel beim Abstiegskandidaten TSV Havelse an.