Innerdeutsche Verbindungen
Lufthansa-Flugbegleiter streiken - Flüge am BER fallen aus

Der Streik der Lufthansa-Flugbegleiter betrifft am Freitag auch den BER. (Archivbild) Foto: Soeren Stache/dpa
Der Streik der Lufthansa-Flugbegleiter betrifft am Freitag auch den BER. (Archivbild) Foto
© Soeren Stache/dpa
Ein Streik der Flugbegleiter bei der Lufthansa betrifft erneut den Hauptstadtflughafen. Rund 40 Starts und Landungen von und nach München und Frankfurt fallen aus.

Im Zuge des angekündigten Streiks bei der Lufthansa fallen am Freitag auch am Hauptstadtflughafen BER erneut Flüge aus. Betroffen sind ausschließlich innerdeutsche Verbindungen von und nach Frankfurt und München, wie aus der Fluginformation auf der Seite des BER hervorgeht und wie eine Lufthansa-Sprecherin bestätigte. Gestrichen wurden bisher jeweils rund 20 Starts und Landungen. 

Aufgerufen zu dem Ausstand hat die Gewerkschaft Ufo. Der Arbeitskampf der Flugbegleiter der Lufthansa ist am Freitag von 00.01 Uhr bis 22.00 Uhr vorgesehen, wie die Gewerkschaft mitteilte. "Bestreikt werden alle Abflüge der Deutschen Lufthansa AG von den Flughäfen Frankfurt und München", hieß es. Das sind die Drehkreuze der Lufthansa, zahlreichen Fluggästen drohen damit Flugausfälle. 

In einer Urabstimmung hatten die Kabinenbeschäftigten der Kerngesellschaft Lufthansa und der Regionaltochter Cityline Ende März mit großer Mehrheit für einen Arbeitskampf gestimmt. Bei der Kerngesellschaft stimmten rund 94 Prozent für Streiks, bei der Cityline knapp 99 Prozent. 

Von der Lufthansa hieß es, der Streikaufruf treffe die "Fluggäste inmitten des Rückreiseverkehrs zum Ende der Osterferien besonders hart". Tragfähige Lösungen könnten nur im Dialog gefunden werden, Streiks müssten stets das letzte Mittel bleiben. "Wir fordern die Gewerkschaft deshalb auf, die Gespräche mit uns wieder aufzunehmen. Wir sind jederzeit dazu bereit." Kundinnen und Kunden würden automatisch benachrichtigt, sollte ihr Flug betroffen sein.

dpa

Mehr zum Thema