Die Berliner Polizei ist im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages des Bundeskriminalamts gegen Hass und Hetze im Internet vorgegangen. Es habe Durchsuchungen bei fünf Verdächtigen im Alter zwischen 19 und 61 Jahren gegeben, teilte die Polizei auf Anfrage mit. Zu welchem Ergebnis diese geführt haben, wurde nicht bekannt. Festnahmen habe es keine gegeben, hieß es.
Einer der Beschuldigten soll auf Internetplattformen gewaltverherrlichende Fantasien und herabwürdigende Aussagen gegenüber Ausländern gepostet haben.
Polizisten gingen am Mittwoch in allen 16 Bundesländern gegen politische Kriminalität im Netz vor. Es ging dabei laut Bundeskriminalamt vor allem um Postings in sozialen Medien. Grundlage waren deutschlandweit rund 140 Ermittlungsverfahren. Es gab mehrere Hausdurchsuchungen sowie Vorladungen auf Polizeidienststellen und Besuche von Beamten, um Beweise auf Handys zu sichern.