Katastrophenschutz
Interaktives Krisen-Training für Behörden und Bürger

In einem neuen Labor in Berlin sollen Katastrophen und Krisen virtuell erlebbar sein, damit Behörden und Bürger sich vorbereiten
In einem neuen Labor in Berlin sollen Katastrophen und Krisen virtuell erlebbar sein, damit Behörden und Bürger sich vorbereiten können. Foto
© Kay Nietfeld/dpa

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Virtuelle Katastrophen, echte Zusammenarbeit: Am Berliner Ostbahnhof startet ein Labor, das Bürger und Einsatzkräfte auf Krisen vorbereitet.

Mit realitätsnahen Krisenszenarien sollen in Berlin Behörden und interessierte Menschen künftig interaktiv erleben und lernen können, wie Not- und Gefahrenlagen bewältigt werden können. Möglich werden soll das in einem sogenannten Resilienzlabor am Ostbahnhof, wie die Berliner Feuerwehr mitteilte. Eröffnet wird dieser sogenannte Innovation Hub am nächsten Mittwoch, hieß es in einer Ankündigung.

Vor allem soll dort die Zusammenarbeit ziviler und militärischer Akteure in Krisen- und Katastrophenlagen erforscht, erprobt, demonstriert und bewertet werden. Ziel sei es, die gesamtgesellschaftliche Widerstandskraft für Krisenfälle zu stärken. Bei der Eröffnung sprechen unter anderem Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU), der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Vertreter der Bundeswehr. 

Angeboten werden soll ein Krisen-Training für Behörden und Hilfsorganisationen, bei dem durch virtuelle und physische Szenarien Gefahrenlagen interaktiv erlebbar sind. Im Ernstfall sollen dann alle beteiligten Stellen schnell und koordiniert handeln können. Zudem sollen die Bürger durch Erleben effektiv in den Bevölkerungsschutz eingebunden werden.

dpa