Eine scharfe Pistole und Munition, rund 50 Kilogramm Cannabis, 500 Gramm Kokain und rund 100.000 Euro Bargeld hat die Polizei bei Durchsuchungen im Kampf gegen sogenannte Kokstaxis in Berlin sichergestellt. Die Beamten beschlagnahmten am Donnerstag auch Mobiltelefone und Datenträger, wie die Polizei mitteilte. Ein 24 Jahre alter Beschuldigter wurde einem Richter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ.
Der Mann und vier weitere Beschuldigte im Alter von 20 bis 41 Jahren stehen den Angaben zufolge im Verdacht, seit dem Jahr 2024 mit Kokstaxis, illegal Handel mit Kokain betrieben zu haben. Gestern wurden zehn Objekte in Charlottenburg, Lichterfelde, Grunewald, Alt-Treptow, Rummelsburg, Zehlendorf und Wilmersdorf durchsucht. Rund 170 Einsatzkräfte waren an der Aktion beteiligt, wie es hieß. Die Ermittlungen dauerten zunächst an.
Marihuana, Kokain und Ecstasy werden in Berlin seit Jahren von Kunden auch über das Internet bestellt und von Dealern in unauffälligen Kleinwagen, auch Kokstaxis genannt, ausgeliefert.