Der Wettbewerb für die Gestaltung eines Bildungs- und Erinnerungsorts am Checkpoint Charlie in Berlin-Kreuzberg soll in Kürze starten. Das teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen mit. Der Wettbewerb wird am 1. April europaweit ausgeschrieben.
Teams aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Architektur und Ausstellungsgestaltung sind eingeladen, ihre Ideen einzureichen. Ein Preisgericht aus externen Fachleuten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung entscheidet im Juni und September über die eingereichten Wettbewerbsbeiträge.
Historische Bildung am früheren Grenzübergang
Der künftige Bildungs- und Erinnerungsort am früheren Grenzübergang von West- nach Ostberlin an der Friedrichstraße wird von der Stiftung Berliner Mauer betreut. Die Ausstellungsflächen sollen der Senatsverwaltung zufolge historische Inhalte vermitteln und Räume schaffen, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes ermöglichen.
Der Checkpoint Charlie zählt zu den international bekanntesten historischen Orten des Kalten Kriegs und gilt als Berliner Touristenhotspot. "Seine derzeitige Erscheinung und Nutzung werden der historischen Bedeutung nicht gerecht", so die Senatsverwaltung. "Der Wettbewerb bietet die Chance, einen hochwertigen Stadtraum mit internationaler Strahlkraft zu entwickeln."