Straßen- und Wegebau
Regierung will Initiativen an Verkehrsplanung beteiligen

Verbände und Institutionen sollen künftig bei der Verkehrsplanung stärker mitwirken dürfen. (Archivbild) Foto: Soeren Stache/dpa
Verbände und Institutionen sollen künftig bei der Verkehrsplanung stärker mitwirken dürfen. (Archivbild) Foto
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Brandenburg will seine Verkehrsplanung modernisieren. Dabei sollen auch Außenstehende eine stärkere Rolle spielen. Ein Bündnis aus Verbänden soll nun regelmäßig beraten.

Brandenburgs Landesregierung will künftig Mobilitätsverbände und Initiativen stärker an der Verkehrsplanung beteiligen. Das "Bündnis für Mobilität Brandenburg" aus 13 Institutionen solle daher künftig als Begleitgremium bei der Planung mitwirken, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums. Dabei gehe es vor allem um das sogenannte Brandenburger Mobilitätsgesetz. In diesem wurden 2024 die verkehrspolitischen Ziele mit Schwerpunkt auf den öffentlichen Nahverkehr definiert.

"Es geht darum, das Brandenburgische Mobilitätsgesetz weiter mit Leben zu erfüllen und konkrete Schritte einzuleiten, um die ambitionierten Ziele der Verkehrswende und der Klimaneutralität zu erreichen", sagte Brandenburgs Verkehrsminister Detlef Tabbert (parteilos). Dafür brauche es breites Fachwissen. Das könnte etwa von Experten kommen, "die jeden Tag beruflich oder ehrenamtlich im Bereich Mobilität engagiert sind".

Zu dem Bündnis gehören unter anderem der Allgemeine Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Brandenburg(ADFC), der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und der Städte- und Gemeindebund Brandenburg (StGB). Auch der Landesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen ist dabei. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung unterstützt das Bündnis sowohl finanziell als auch mit Fachwissen. "Darüber hinaus übernimmt es die Organisation und Moderation des Bündnisses", hieß es vom Ministerium.

dpa