Um die Folgen des andauernden Stromausfalls im Berliner Südwesten abzumildern, sind fünf Notstromersatzanlagen angeschlossen worden. Die Maschinen seien in der Nacht aus Nordrhein-Westfalen eingetroffen, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr. "Das Land NRW hat diese bereitgestellt."
Die großen Stromgeneratoren sollen mit ihrer Leistung "neuralgische Punkte" bedienen. Dazu zählten etwa Pflegeeinrichtungen. Diese hätten Priorität, erklärte der Sprecher.
Nach dem Brandanschlag an einer Kabelbrücke im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, zu dem sich eine linksextremistische Gruppierung bekannte, waren am Samstagmorgen im Südwesten Berlins zunächst 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom. Auch Gesundheitseinrichtungen sind betroffen. Am Donnerstagnachmittag soll laut dem Berliner Betreiber Stromnetz das Problem weitestgehend behoben sein.