Das finanzschwache Schleswig-Holstein hat nach vorläufigen Zahlen Anspruch auf Geld aus dem Länderfinanzausgleich in Höhe von 337,2 Millionen Euro. "Der Länderfinanzausgleich ist ein wichtiges Instrument, damit die Solidargemeinschaft funktioniert", sagte Finanzministerin Silke Schneider (Grüne). Die vorläufige Abrechnung der Umsatzsteuerverteilung und des Finanzkraftausgleichs für 2025 wurde den Ländern in der vergangenen Woche vom Bundesfinanzministerium übermittelt. Zuvor hatte das "Flensburger Tageblatt" berichtet.
Im vergangenen Jahr hatte das nördlichste Bundesland 267 Millionen Euro aus dem Länderfinanzausgleich für 2024 erhalten. Für 2023 waren es sogar 357 Millionen Euro gewesen. Grundlage für die Verteilung der Steuereinnahme sind die Regeln des Finanzausgleichsgesetzes. Die Bewertung der Finanzkraft der einzelnen Länder hängt dabei auch von der Entwicklung der anderen Länder ab.