Jedes Jahr muss Bayern neue Rekordsummen in den Finanzausgleich stecken. So sollen die Lebensverhältnisse in anderen Bundesländern angeglichen werden. Für die CSU eine "große Abzocke".
CDU-Spitzenkandidat Hagel stört sich an den Finanzbeziehungen der Länder. Und rechnet das Geld aus dem Südwesten am politischen Aschermittwoch in - was sonst - Bier um. Es wären viele Maßkrüge.
Wow, die Länder haben sich tatsächlich geeinigt. Der Kompromiss zum Länderfinanzausgleich zeigt allerdings vor allem eines: Am Ende zahlt immer der Bund.
Die Unionsparteien wollen den Länderfinanzausgleich nach Angaben von CSU-Chef Horst Seehofer um zwei Milliarden Euro reduzieren. Darauf habe man sich mit Kanzlerin Angela Merkel verständigt.
Mehr als neun Milliarden Euro haben Geberländer im vergangenen Jahr erstmals an Nehmerländer überwiesen - soviel wie nie zuvor. Der mit Abstand größte Zahler bleibt Bayern.