Wal an der Ostseeküste
Einsatzkräfte wieder mit Booten beim Buckelwal vor Wismar

Der Buckelwal braucht Ruhe. Er lebt noch, aber er hat sich zuletzt nicht wegbewegt. Foto: Bodo Marks/dpa
Der Buckelwal braucht Ruhe. Er lebt noch, aber er hat sich zuletzt nicht wegbewegt. Foto
© Bodo Marks/dpa
Wie geht es weiter mit dem Buckelwal an der Ostseeküste? Und vor allem wie geht es dem Tier? Einsatzkräfte machen sich aus der Nähe erneut ein Bild.

Einsatzkräfte und Experten haben sich erneut dem vor Wismar verharrenden Buckelwal genähert. Am Montagnachmittag fuhren unter anderem Beamte der Wasserschutzpolizei sowie Experten von Greenpeace mit Booten in die Nähe des Wals, wie ein Sprecher des Schweriner Umweltministeriums bestätigte.

Zuvor hatte eine Greenpeace-Sprecherin erklärt, man werde zunächst die Lage erkunden. Wenn möglich und dies sinnvoll erscheint, wollten die Einsatzkräfte bei gestiegenem Wasserstand das Tier dazu animieren, weiter in tieferes Wasser zu schwimmen, etwa durch Klatschen auf das Wasser mit dem Paddel.

Der Buckelwal war in der vergangenen Woche zunächst auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand gestrandet. Von dort wurde er befreit. Wenig später setzte er vor Wismar erneut auf, schwamm sich aber zunächst frei. Kurz danach tauchte er in der Nähe wieder auf und liegt seitdem dort in etwa zwei Meter tiefem Wasser. Der Gesundheitszustand des 12 bis 15 Meter langen Wals ist den Experten zufolge nicht gut.

dpa