Auch wegen Iran-Kriegs
Positive Signale vom Arbeitsmarkt in MV

Die Zahl der Arbeitslosen ist im März in MV gesunken. (Symbolbild) Foto: Jan Woitas/dpa
Die Zahl der Arbeitslosen ist im März in MV gesunken. (Symbolbild) Foto
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Die Bundesagentur für Arbeit spricht von einer stabilen Lage am Arbeitsmarkt im Nordosten. Die Frühjahrsbelebung ist demnach stärker als vor einem Jahr.

Trotz bundesweiter Wirtschaftsflaute ist die Zahl der Arbeitslosen in Mecklenburg-Vorpommern im März im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht gesunken. Die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit meldete 67.800 Erwerbslose, was einer Quote von 8,3 Prozent entspreche. Im Vergleich zum März 2025 sind jetzt 800 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Die Quote lag vor einem Jahr bei 8,4 Prozent.

"Der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern hat von der einsetzenden Frühjahrsbelebung profitiert", erklärte der Chef der Regionaldirektion, Markus Biercher. "Diese fällt in diesem Jahr stärker aus als im Vorjahr. Insgesamt ist die Lage stabil." 

Dennoch ist die Arbeitslosigkeit im Nordosten vergleichsweise hoch. Die Quote von 8,3 Prozent im März ist unter den Flächenländern die höchste. Nur Sachsen-Anhalt meldete ebenfalls 8,3 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat Februar sank die Zahl der Arbeitslosen in MV um 2.300. Offene Stellen gebe es insbesondere im verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Handel und im Baugewerbe, hieß es.

Gute Chancen auf dem Ausbildungsmarkt

Die Bereitschaft der Unternehmen, Nachwuchs auszubilden, ist Biercher zufolge im Nordosten weiterhin hoch. "Aktuell kommen in Mecklenburg-Vorpommern auf 3.600 noch unversorgte Bewerberinnen und Bewerber rund 4.200 freie Ausbildungsplätze." Offene Plätze gebe es noch in allen Branchen.

dpa

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