Der Winter hat Vorpommern mit Schnee, Minusgraden und Nebel im Griff, während weiter westlich im Bundesland am Mittwoch leichte Plusgrade herrschten. Schnee und Glätte führten im Landesosten zu mehreren Unfällen.
So fuhr in Grimmen ein Mann am Morgen mit seinem Winterdienstfahrzeug auf einem Supermarkt-Parkplatz rückwärts, als er die Lieferantenzufahrt vom Schnee befreien wollte - dabei übersah er offenbar eine Fußgängerin und kollidierte mit ihr, wie die Polizei berichtete. Die 61-Jährige wurde leicht verletzt.
In der Nähe von Barth stießen am Abzweig zum Flughafen zwei Autos zusammen, wobei einer der Fahrer leicht verletzt wurde, wie es weiter hieß. Nach ersten Ermittlungen könnte Straßenglätte zu dem Unfall geführt haben.
Am Dienstagabend kam es nahe Torgelow zu einem Glätte-Unfall. Dabei wurde eine 18-Jährige schwer verletzt, so die Polizei. Die junge Frau soll zu schnell auf glatter Fahrbahn unterwegs gewesen und die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren haben. Das Auto überschlug sich.
Frühling nicht in Sicht
Der Deutsche Wetterdienst sagt vor allem für Vorpommern und den Norden des Landes auch am Donnerstag zeitweise leichten Frost, Glätte und etwas Schneefall voraus. Zwar führten Tiefdruckgebiete über Westeuropa feuchte und allmählich etwas mildere Luft nach Mecklenburg-Vorpommern - im Norden sowie in Vorpommern halte sich aber noch länger kühlere Luft. Grund sei eine teils anhaltende bodennahe Ostströmung.
In der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstag könnte es laut DWD vor allem in der Nordhälfte sowie in Vorpommern zeitweise Schneeregen oder nassen Schneefall geben. Dabei könne es vorübergehend Glätte durch Schneematsch oder eine dünne Neuschneeschicht geben. Gegen Ende der Woche soll es aber auch im Westen des Landes wieder kälter werden.