Den Schal über die Nase gezogen, Hände tief in den Manteltaschen - so wappnen sich viele Menschen in Niedersachsen und Bremen gegen die Eiseskälte. Mit einstelligen Minus-Temperaturen ist es sehr kalt - und es fühlt sich sogar noch viel kälter an. Warum ist das so?
Wind beeinflusst das Empfinden
Grund dafür ist der Wind, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erklärt. "Dieser kühlt die Haut nochmal schneller aus." Der sogenannte Windchill-Effekt beschreibt die gefühlte Temperatur, die oft deutlich unter dem gemessenen Wert liegt. "Bei starkem Wind können sich minus fünf Grad schnell wie minus 15 Grad anfühlen," so der Wetterexperte.
Mit Pinguin-Gang gegen die Glätte
Auch in den kommenden Tagen bleibt es in Niedersachsen und Bremen kalt. Nach der Vorhersage wird vielerorts Schnee erwartet. Vor allem im Süden und Westen kann der Schnee in gefrierenden Regen übergehen – dann droht Glatteis.Autofahrerinnen und -fahrer sollten daher langsam und äußert vorsichtig fahren. Wer zu Fuß unterwegs ist, kann sich ein Beispiel an Pinguinen nehmen und kleine, langsame Schritte machen. Gut ist, den Fuß dabei möglichst flach aufzusetzen statt ihn abzurollen.
Immerhin: Ganz so kalt wie in den vergangenen Tagen wird es vorerst vermutlich nicht mehr. Die Temperaturen haben ihren Tiefpunkt erreicht, wie der Meteorologe sagte. "Ab heute geht es schon leicht bergauf."