Reste aus Zweitem Weltkrieg
Entwarnung in Osnabrück – Zwei Weltkriegsbomben entschärft

Rund 1.600 Menschen mussten am Sonntagmorgen ihre Wohnungen verlassen. (Symbolbild) Foto: Friso Gentsch/dpa
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Im Lokviertel Osnabrück machen Sprengmeister zwei Blindgänger unschädlich. Laut der Stadt war es die letzte Bombenentschärfung auf dem Gelände, wo ein neuer Stadtteil entsteht.

Zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg sind in Osnabrück unschädlich gemacht worden. Am frühen Nachmittag durften rund 1.600 Anwohnerinnen und Anwohner nach einer Evakuierung am Morgen wieder in ihre Wohnungen zurück. „Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat das Evakuierungsgebiet freigegeben“, teilte die Stadt mit. Weil Gleise in der Sperrzone lagen, wurden vorübergehend auch Züge umgeleitet.

Bis 9.00 Uhr mussten alle Menschen das Evakuierungsgebiet verlassen haben. Für Betroffene wurde ein Evakuierungszentrum in der Gesamtschule Osnabrück-Schinkel eingerichtet. 

Stadt: Letzte Bombenentschärfung 

Die beiden Blindgänger, zwei amerikanische 50-Kilogramm-Bomben, waren bei Untersuchungen im Lokviertel gefunden worden. Eine Bombe wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft, die andere vor Ort gesprengt. 

Auf dem Gelände des früheren Güterbahnhofs der Stadt soll ein neues Stadtviertel entstehen. In den vergangenen Monaten hatte es dort immer wieder Blindgängerfunde gegeben. Nach Angaben der Stadt wurden seit November 2024 insgesamt 23 Blindgänger unschädlich gemacht. Jedes Mal mussten dafür Tausende Menschen ihre Wohnungen räumen. 

Nun soll das Gelände frei von Blindgängern sein. „Nach heutigem Stand war dies die letzte Bombenentschärfung im Lokviertel“, teilte die Stadt mit.

dpa