Ein dreijähriger Junge, der am Dienstag bei einem Ausflug in den Fluss Sieg gefallen war, ist nicht mehr in Lebensgefahr. Das sagte eine Sprecherin der Polizei am Freitag. Der kleine Junge war bewusstlos aus dem Fluss geborgen, reanimiert und ins Krankenhaus gebracht worden. Ob das Kind sein Bewusstsein inzwischen wieder erlangt hat, wurde nicht bekannt.
Der Junge hatte am Dienstagmittag mit seiner aus 46 Kindern bestehenden Kita-Gruppe nahe der Sieg gespielt. Insgesamt acht Aufsichtspersonen begleiten die Kinder, wie das Deutsche Rote Kreuz als Träger der Einrichtung mitteilte. Als auffiel, dass der Dreijährige fehlte, wurde er gesucht und in der Sieg treibend gefunden. Die Betreuer bargen das Kind, Rettungskräfte reanimierten den Jungen.
Weitere Einzelheiten und auch die Frage, wie lange der Dreijährige im Wasser war, seien Gegenstand der laufenden Ermittlungen, hieß es am Freitag. Die Polizei geht weiterhin davon aus, dass es sich um ein tragisches Unglück handelt. Es lägen keine Hinweise auf eine vorsätzliche Straftat vor, sagte die Sprecherin.
Auch der Kreisverband Siegen-Wittgenstein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) äußerte sich in einer Mitteilung. Alle seien tief betroffen und mit ihren Gedanken bei dem Jungen und seiner Familie, schrieb Vorstand Martin Horchler am Donnerstag. Es werde alles dafür getan, die Ermittlungen zu unterstützen.