Fußball-Bundesliga
Schlotterbeck kündigt zeitnahe Entscheidung beim BVB an

Nico Schlotterbeck kündigt weitere Gespräche über seine Zukunft an. Foto: Harry Langer/dpa
Nico Schlotterbeck kündigt weitere Gespräche über seine Zukunft an. Foto
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In den kommenden Tagen soll es weitere Gespräche über Schlotterbecks Zukunft geben. Offenbar fällt in Dortmund bald eine Entscheidung.

Die Entscheidung über eine mögliche Verlängerung von Fußball-Nationalspieler Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund soll nun schnell fallen. Schlotterbeck selbst kündigte nach dem schmeichelhaften 2:0 (0:0) der Dortmunder am Karsamstag beim VfB Stuttgart weitere Gespräche mit dem neuen BVB-Sportdirektor Ole Book in dieser Woche an.

"Ich glaube, wir führen jetzt diese Gespräche diese Woche noch weiter, und dann glaube ich, dass es nicht mehr lange dauert, bis ich eine Entscheidung treffe", sagte der 26-Jährige bei Sky. Ein erstes "gutes Gespräch" mit Book, bei dem auch Sportchef Lars Ricken dabei war, hatte es demnach bereits in der vergangenen Woche gegeben.

"Wir hatten jetzt noch nicht viele Gespräche, haben uns aber natürlich zusammengesetzt. Nico wirkte sehr offen und interessiert. Das hat wirklich Spaß gemacht", sagte Book. 

"Natürlich kann ich mir vorstellen, hierzubleiben. Trotzdem müssen alle Gespräche funktionieren. Jetzt hoffen wir, dass wir diese Woche gute führen, und dann schauen wir mal, wie es weitergeht", meinte Schlotterbeck dazu. 

Schlotterbeck und Book ordnen ein

Ricken hatte schon vor dem Anpfiff des Spitzenspiels der Bundesliga berichtet, direkt nach den Länderspielen der Nationalmannschaft mit Schlotterbeck über dessen Zukunft gesprochen zu haben. Der Vertrag des Innenverteidigers beim BVB läuft noch bis 2027, seine Zukunft ist allerdings schon länger ein Thema. "Das Vertrauensverhältnis zwischen Nico und Verein ist zu 100 Prozent da", bekräftigte Ricken.

Nach dem 2:1 der DFB-Auswahl gegen Ghana am vergangenen Montag hatte Schlotterbeck Medienberichten über eine kurz bevorstehende Vertragsverlängerung energisch widersprochen. "Ich muss das klar dementieren, so weit sind wir leider nicht", hatte der 26-Jährige gesagt und dabei insbesondere auf den Wechsel auf der Sportdirektoren-Position verwiesen. 

Der BVB hatte sich von Sebastian Kehl getrennt und Book als Nachfolger vom Zweitligisten Elversberg geholt. Mit Kehl hatte er zuvor die Gespräche geführt. Book betonte nun, er habe "sehr schnell den Kontext verstanden, was Nico damit gemeint hat. Ich habe das nicht als Kritik an mir oder am Verein empfunden."

dpa

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