Der Bau der neuen A59-Brücke in Duisburg startet – doch Proteste begleiten das Projekt. Stadt und Bürger kämpfen gegen die geplante Hochstraße in Teilen der Stadt und fordern einen Tunnel.
Mit einem symbolischen Spatenstich beginnt am Montag (15.30 Uhr) der umstrittene Neubau der maroden A59-Brücke in Duisburg. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat sich angekündigt.
Das Projekt ist der Auftakt für einen sechsspurigen Ausbau der Autobahn in der Ruhrgebietsstadt über 6,7 Kilometer. Viele Bürger und die Stadt selbst lehnen die Pläne ab, weil die Autobahn GmbH den Ausbau teils als Hochstraße umsetzen will. Die Stadt fordert mit Rücksicht auf die Anwohner einen Tunnel, der aber deutlich teurer wäre. Ein Bürgerverein will am Rande des Spatenstichs demonstrieren.