Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen ist im Januar wieder leicht gestiegen. Die Verbraucherpreise waren zwei Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das geht aus einer Mitteilung des Landesstatistikamts IT.NRW hervor. Im Dezember hatte die Inflationsrate 1,8 Prozent betragen, in den drei Monaten zuvor jeweils 2,3 Prozent.
Etwas stärker gestiegen sind zuletzt die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke. Im Januar lag der Zuwachs zum Vorjahresmonat bei 2,7 Prozent. Dabei lassen sich große Unterschiede beobachten. Besonders stark verteuert haben sich laut IT.NRW Obstkonserven (+33,7 Prozent), Gurken (+25,7 Prozent), Bohnenkaffee (+24,4 Prozent) und Schokoladentafeln (+21,5 Prozent). Deutlich günstiger geworden sind hingegen Butter (-33,6 Prozent), Quark (-24,1 Prozent) und Toastbrot (-12,7 Prozent).
Ein gemischtes Bild zeigt sich auch im Bereich Energie. Feste Brennstoffe (+12,9 Prozent) wie Holzpellets und Fernwärme (+2,5 Prozent) waren zuletzt teurer als im Januar 2025. Einige Haushaltsenergien wie Strom, Gas und Heizöl sowie Kraftstoffe wurden billiger. Insgesamt lagen die Energiepreise 1,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Für Kraftstoffe mussten Verbraucher im Januar dennoch deutlich tiefer in die Tasche greifen als im Vormonat (+5,9 Prozent).