Gleich zwei Männer in Kaiserslautern haben der Polizei unabhängig voneinander gefälschte Behörden-Schreiben gemeldet. Ein 62-Jähriger habe am Donnerstag eine Rechnung in Höhe von 2.000 Euro erhalten, ein 22-Jähriger habe mehrere Hundert Euro begleichen sollen, teilte die Polizei Kaiserslautern mit. Bei beiden Briefen sei das Amtsgericht Kaiserslautern als Absender angegeben worden.
Der 62-Jährige sei unter anderem deshalb stutzig geworden, weil als Empfängerkonto eine Bank in Spanien angegeben worden war. Deshalb habe er sich an die Polizei gewandt. Diese empfahlen ihm den Angaben zufolge, nicht auf die Forderung einzugehen. Ähnliche Zweifel seien auch dem 22-Jährigen gekommen, der sich zuerst an einen Notar und auf dessen Rat hin an die Polizei gewandt habe.
Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen des Verdachts auf Betrug.