Zehntausende Fälle
Unwetter verursachten Millionenschäden in Rheinland-Pfalz

Die Folgen von Unwettern sind oft teuer für Versicherungen und Hausbesitzer. (Archiv) Foto: Alexander Wolf/onw-images/dpa
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Sturm, Hagel, Überschwemmung haben 37.000 Schadensfälle allein in Rheinland-Pfalz verursacht. Doch nur knapp 60 Prozent der Häuser sind laut Versicherungsverband ausreichend versichert.

Unwetter haben im Jahr 2025 in Rheinland-Pfalz Versicherungsschäden in Höhe von insgesamt 73 Millionen Euro verursacht. Darunter fallen etwa 37.000 Schadensfälle wegen Überschwemmungen, Starkregen oder auch Sturm und Hagel, wie der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft in Berlin mitteilte. Diese Zahlen umfassen nur die versicherten Schäden.

"Auf Elementargefahren entfielen in Rheinland-Pfalz im Schnitt 4.400 Euro je Schaden, auf Sturm- und Hagelschäden 1.700 Euro", sagte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft, Jörg Asmussen. Nur etwa 59 Prozent der Wohngebäude in dem Bundesland seien gegen Überflutung und andere Elementarschäden versichert. In der Wohngebäudeversicherung seien in der Regel nur Schäden durch Sturm und Hagel automatisch mitversichert.

Bundesweit Milliardenschaden 

Bundesweit verursachten Sturm, Hagel und andere Unwetter in der Sachversicherung 1,4 Milliarden Euro Schäden, drei Milliarden Euro weniger als im Vorjahr. Der Grund: 2025 gab es keine großflächigen Überschwemmungen. Mehr als zwei Drittel der Schäden - eine Milliarde Euro - wurden im vergangenen Jahr von Sturm und Hagel verursacht. Überschwemmungen, Starkregen und andere sogenannte Elementarschäden, die von der normalen Gebäudeversicherung nicht gedeckt sind, schlugen mit 400 Millionen Euro zu Buche.

dpa