Festival
Magdeburger Telemann-Festtage zu Macht und Musik beginnen

Telemann ist im Magdeburger Stadtbild präsent. (Archivbild) Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa
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Geplant sind während der Magdeburger Telemann-Festtage kleine und große Konzerte. Immer stehen die Musik und das Leben des in Magdeburg geborenen Barockkomponisten Telemann im Mittelpunkt.

Die Magdeburger Telemann-Festtage nehmen von Freitag bis zum 22. März wieder das Leben und Werk des Barockkomponisten Georg Philipp Telemann in den Blick – dieses Mal unter dem Aspekt der Macht. "Das Festivalprogramm spannt einen Bogen von aristokratischer Festkultur über Kirchenmusik, Opern und Serenaten bis hin zu kammermusikalischen Preziosen", teilten die Veranstalter vorab mit. "Es zeigt Telemann als unermüdlichen Neuerer, als Vermittler und als künstlerische Autorität, deren Musik bis heute bewegt und begeistert." Der Komponist sei selbst eine "musikalische Macht" gewesen.

Die Telemann-Festtage dem in Magdeburg geborenen Künstler (1681–1767) zu Ehren bieten ein breites Programm: Es reicht von Stadtführungen auf Telemanns Spuren über ein Geburtstagsständchen an einer Gedenkstele am 14. März bis zu Lunch-Konzerten und großen Aufführungen wie der Oper "Otto" von Händel und Telemann. Die Akademie für Alte Musik Berlin unter der musikalischen Leitung von Francesco Corti lässt die Opernpraxis des frühen 18. Jahrhunderts lebendig werden, hieß es vorab. 

In der Magdeburger Johanniskirche erklingen am 15. März Telemanns "Frankfurter Festmusiken" zur Geburt des habsburgischen Erbprinzen Leopold aus dem Jahr 1716. 

Die Telemann-Festtage erinnern seit 1962 im Geburtsort Telemanns an den Komponisten mit europäischer Ausstrahlung. In diesem Jahr ist es die 27. Ausgabe.

Magdeburger Telemann-Festtage

dpa