Justiz
33-jähriger Magdeburger getötet: Verdächtiger vor Gericht

Der Prozess beginnt fast zwei Jahre, nachdem ein 33 Jahre alter Mann in Magdeburg getötet wurde. (Archivbild) Foto: Matthias Bei
Der Prozess beginnt fast zwei Jahre, nachdem ein 33 Jahre alter Mann in Magdeburg getötet wurde. (Archivbild) Foto
© Matthias Bein/dpa
Nach einer Prügelattacke in der Nacht nach Christi Himmelfahrt starb 2024 in Magdeburg ein 33-Jähriger. Nun ist der mutmaßliche Täter angeklagt worden. Bald muss er sich vor Gericht verantworten.

Fast zwei Jahre nach dem Tod eines Mannes bei einer Prügelattacke in Magdeburg muss sich einer der mutmaßlichen Täter vor Gericht verantworten. Das Verfahren sei eröffnet, es werde ab April verhandelt, sagte ein Sprecher des Landgerichts Stendal. Da der mutmaßliche Täter noch jugendlich sei, finde die Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. 

Prügelattacke in der Nacht nach Christi Himmelfahrt

Im Mai 2024 war es in der Nacht nach Christi Himmelfahrt im Magdeburger Stadtteil Neu-Olvenstedt zu einem Angriff einer Gruppe Jugendlicher gekommen. Die jungen Leute prügelten auf einen 33 Jahre alten Mann und seinen Begleiter ein. Der 33-Jährige erlitt dabei nach Polizeiangaben so schwere Verletzungen, dass er notoperiert werden musste und einige Tage später starb.

Die Staatsanwaltschaft erhob gegen einen der mutmaßlich Beteiligten Anklage wegen des Vorwurfs der Körperverletzung mit Todesfolge. Gegen weitere Tatverdächtige wurden die Ermittlungen im vergangenen Jahr eingestellt. Bei mehreren Erwachsenen und zwei Jugendlichen habe es keinen hinreichenden Tatverdacht gegeben, teilte damals ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Magdeburg mit. 

Der Prozess findet in Stendal statt, weil der mutmaßliche Täter inzwischen dort lebt.

dpa

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