In Sachsen-Anhalt haben Unternehmer im Mittelstand meist andere Sorgen als ihre Kollegen in Westdeutschland. Welche das sind und warum sich die Politik einschaltet.
Sachsen-Anhalts neu ernannter Ministerpräsident sieht deutliche Unterschiede in der Vermögensverteilung zwischen Ost- und Westdeutschland. "Bei uns gibt's weniger, wo die Sparkasse anruft und sagt: Das Konto ist voll, gib mal Geld aus", sagte der in Quedlinburg geborene CDU-Politiker in der ARD-Polit-Talkshow "Hart aber fair".
In Sachsen-Anhalt sei es derzeit eine Aufgabe der Politik, einst aufgebaute mittelständische Unternehmen "durch vernünftige Rahmenbedingungen" zu erhalten - "ohne, dass wir denken, wir sind die besseren Unternehmer", so Schulze. Rund 1.000 der Unternehmen im Land hätten derzeit keinen Nachfolger. Für die Unternehmen und deren Beschäftigte sei "so wenig Staat wie möglich das Beste", sagte der CDU-Politiker.