Weltrekordversuch
"Tag der verlorenen Socke" - In Magdeburg wird gestrickt

Karin Stern, Leiterin vom Strickkurs, zeigt die ersten Socken beim Weltrekordversuch in der Magdeburger Stadtbibliothek. Foto: P
Karin Stern, Leiterin vom Strickkurs, zeigt die ersten Socken beim Weltrekordversuch in der Magdeburger Stadtbibliothek. Foto
© Peter Gercke/dpa

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Maschen anschlagen und los geht es: In Magdeburg ist ein außergewöhnlicher Weltrekordversuch gestartet. Die Aktion soll Menschen für einen guten Zweck zusammenbringen.

"Auf die Socken, fertig, Weltrekord": Am Internationalen Tag der verlorenen Socke hat die Stadtbibliothek Magdeburg einen Weltrekordversuch im Sockenstricken begonnen, an dem Institutionen in Deutschland und der Schweiz teilnehmen. 

Bei einem Mini-Workshop "Sockenstricken für Einsteiger" in der Zentralbibliothek können sich die Teilnehmer Grundkenntnisse aneignen, hatte es vorab geheißen. Bis zum 24. Oktober werden selbst gestrickte Socken gesammelt. 

36.000 selbstgestrickte Socken auf einer Wäscheleine – mehr als jemals zuvor – das ist den Angaben zufolge die Vision der Autorin Susanne Oswald ("Der kleine Strickladen"). 

Nach Ende des Weltrekordversuchs Anfang Mai 2027 beim "Swiss Yarn Festival" sollen die Socken zurückgehen in die Städte in Deutschland und der Schweiz, die sich wie Magdeburg beteiligt haben. In der kalten Jahreszeit werden sie von Kältebussen und Wohlfahrtseinrichtungen an Obdachlose und Bedürftige verteilt.

dpa