Zwei frühe Tore haben dem 1. FC Magdeburg drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg beschert. Gegen Fortuna Düsseldorf siegten die Elbestädter vor 24.608 Zuschauern mit 2:0 (2:0). Laurin Ulrich (2.) und Mateusz Zukowski (16.) trafen für den FCM, der mit 33 Punkten auf Rang 13 klettert.
"Ich glaube Düsseldorf war selbst ein bisschen überrascht, dass sie das, was sie sich vorgenommen hatten, nicht umsetzen konnten, weil wie wir sie überrannt haben. Über die Wichtigkeit dieser drei Punkte brauchen wir nicht zu reden", sagte FCM-Trainer Petrik Sander.
Magdeburger Blitzstart gegen unsichere Fortunen
Bei Magdeburg startete Alexander Nollenberger für Richmond Tachie, allerdings für ihn ungewohnt auf rechts. Der FCM war sofort gut im Spiel und nutzte seine erste Torchance: Baris Atik spielte links Musonda frei, dessen Flanke Ulrich herzhaft verwandelte. Nollenberger scheiterte kurz darauf an Florian Kastenmeier im Fortuna-Tor. Die Gäste versuchten sich kurzzeitig am schnellen Ausgleich, zogen sich anschließend jedoch zurück und lauerten auf Konter.
So kontrollierte Magdeburg das Spiel und erhöhte durch Zukowski nach Atik-Vorlage auf 2:0. Wie beim 1:0 wirkte die neu zusammengestellte Fortuna-Abwehr nicht sattelfest. Nach dem Treffer verlagerte Düsseldorf das Spiel zunehmend in Magdeburgs Hälfte, presste höher und kam durch Klaus Suso (22.) zu einer ersten Chance, der Schlenzer ging jedoch neben das Tor. Den Schlusspunkt setzte Musonda - Kastenmeier parierte.
Zwei Magdeburger Abseitstore
Die Gäste kamen druckvoll aus der Pause, schon in der ersten Minute musste Dominik Reimann im FCM-Tor parieren. Magdeburg konnte nur selten konstruktiv aufbauen, doch nach 55 Minuten lag der Ball erneut im Fortuna-Tor - der Treffer zählte nach VAR-Prüfung jedoch nicht. Auf der Gegenseite setzte Cedric Itten einen Ball an die Latte - auch der Düsseldorfer stand im Abseits (61.).
Die Gäste schnürten den FCM in der zweiten Halbzeit weitgehend ein, näherten sich durch Sotiris Alexandropoulos (65.) und Itten (68.) einem Treffer weiter an. In der Schlussphase hatte Magdeburg mehr vom Spiel, aber auch der Kopfballtreffer des eingewechselten Dariusz Stalmach (82.) zählt wegen Abseits nicht.