Der anhaltende Krieg im Nahen Osten bereitet dem sächsischen Handwerk zunehmend Sorgen. "Hier baut sich gerade eine komplexe Krise auf. Die Bundesregierung muss jetzt mit einer Strategie reagieren, die der Komplexität der Lage gerecht wird", sagt der Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Uwe Nostitz. Die hohen Kosten drückten auf die Marge der Unternehmen, während gleichzeitig die Nachfrage aus dem Privatsektor schwächele.
Die Rohstoffkrise treibt demnach die Inflation an. So sei der Preis für Aluminium deutlich gestiegen, und die Unternehmen müssten diese Steigerungen auf die Kunden umlegen. "Diese Spirale ist gefährlich. Handwerk muss für einen Großteil der Bevölkerung bezahlbar bleiben", betonte Nostitz. Zudem müsse die Bundesregierung die Steuern auf Sprit senken. "Reformen, die die Unternehmen schnell entlasten, würden etwas den Druck aus dem Kessel nehmen". Das gelte für die Bereiche Energie, Soziales und Bürokratie.