Kunst
Neo Rauch und Jonathan Meese zeigen gemeinsame Werke

Die 14. Jahresausstellung ist bis Ende April 2027 zu sehen. Foto: Matthias Bein/dpa
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Die beiden Künstler sind auch außerhalb von Deutschland bekannt. Zwar trennen sie zehn Jahre Altersunterschied, in ihrer Arbeit haben sie wohl dennoch Grundlegendes gemein.

In einer gemeinsamen Ausstellung in Aschersleben zeigen die Künstler Jonathan Meese und Neo Rauch einige ihrer Werke. „Feine Herrschaft“ umfasse über 60 Arbeiten, darunter Lithografien, Zeichnungen und Arbeiten Öl auf Papier, teilte die Grafikstiftung Neo Rauch mit. Darunter seien auch Gemeinschaftswerke der beiden. Die Ausstellung soll ab dem 30. Mai für ein knappes Jahr zu sehen sein.

Die ausgestellten Werke setzten sich mit Herrschaft, Ideologie und der Rolle der Kunst auseinander, hieß es. Die Grafikstiftung Neo Rauch ist Träger des gleichnamigen Museums in Aschersleben, wo der in Leipzig geborene Rauch seit einigen Jahren immer wieder Ausstellungen zeigt. Die neue Ausstellung ist die 14. Jahresausstellung des Museums.

Gemeinsames Verständnis von Kunst 

Auch Meese hat demnach in der Stadt im Salzlandkreis schon Kunst von sich gezeigt. Der Künstler wurde 1970 in Tokio in Japan geboren. Heute lebt und arbeitet er nach Angaben der Stiftung in Berlin und Ahrensburg (Schleswig-Holstein). International bekannt ist er unter anderem für Malerei, Performances und Installationen.

Mit Rauch verbinde ihn die gemeinsame Auffassung von Kunst und die Verwurzelung im europäischen Kulturraum, erklärte die Grafikstiftung. Rauch wurde 1960 geboren und wuchs in Aschersleben auf. Ab 1981 studierte er Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Arno Rink. Später war er dessen Assistent. Rauch lebt und arbeitet derzeit in Leipzig.

Eigene Angaben nach hat die Grafikstiftung Neo Rauch den Zweck, Kunst, Wissenschaft und Kultur zu fördern. Ziel der Stiftung sei insbesondere, das gesamte grafische Werk von Rauch in Gestalt einer umfangreichen Sammlung von Lithografien und grafischen Arbeiten, die Rauch seit 1993 hervorgebracht hat, zu bewahren und zu pflegen.

dpa

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