Medizin der Zukunft
Wie 6G-Technologie Patienten und Personal helfen soll

Zukunft mit 6G in der Medizin: Auf einem Tablett werden dem Arzt die aktuellen Vitaldaten und Patienteninformationen angezeigt,
Zukunft mit 6G in der Medizin: Auf einem Tablett werden dem Arzt die aktuellen Vitaldaten und Patienteninformationen angezeigt, sobald er an ein Krankenbett tritt. Foto
© Jan Woitas/dpa
Wie könnte 6G die Abläufe in Krankenhäusern verändern? Ein Forschungsprojekt zeigt, wie neue Technik Patienten und Personal unterstützen kann.

Forscher der Universität Leipzig, der Charité Berlin und weitere Partner wie Vodafone haben nach drei Jahren ein Projekt zu einer vernetzten Gesundheitsversorgung abgeschlossen. Darin wurde erforscht, wie der kommende Mobilfunkstandard 6G in der Medizin Abläufe beschleunigen und Patienten helfen kann, wie die Beteiligten mitteilten. Das Vorhaben "6G Health" wurde vom Bundesforschungsministerium mit knapp 13 Millionen Euro gefördert.

Erkundet wurde unter anderem, wie Patientendaten in Echtzeit übertragen werden können, oder wie Augmented Reality Menschen helfen kann, sich eigenständig in Krankenhäusern zurechtzufinden. Ein weiterer Punkt war die Vernetzung medizinischer Geräte untereinander.

Das Projekt habe gezeigt, dass 5G, 6G und digitale Technologien das Gesundheitswesen stärken können, erklärte Ralf Irmer, Leiter des Vodafone Tech Innovation Center Dresden. Personal könne entlastet und die Patientensicherheit erhöht werden. Das sei auch eine Hilfe angesichts des Fachkräftemangels.

Der neue 6G-Standard solle ab 2030 eingeführt werden. Jetzt gehe es darum, die in dem Projekt entwickelten Konzepte und Prototypen in Produkte zu verwandeln, die in der Praxis eingesetzt werden könnten, erklärte der stellvertretende Projektleiter Clemens Möllenhoff.

dpa