Natur und Umwelt
Hohe Waldbrandgefahr in Teilen Sachsens

In Teilen Sachsens gilt am Mittwoch die zweithöchste Waldbrand-Gefahrenstufe. (Symbolbild) Foto: Matthias Bein/dpa
In Teilen Sachsens gilt am Mittwoch die zweithöchste Waldbrand-Gefahrenstufe. (Symbolbild) Foto
© Matthias Bein/dpa
Im Frühjahr steigt das Waldbrandrisiko: Vor allem im Norden Sachsens gilt derzeit die zweithöchste Gefahrenstufe. Wie das Wetter bald allerdings für Besserung sorgen könnte.

In weiten Teilen Sachsens besteht heute eine hohe Gefahr auf Waldbrände. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) gilt im gesamten Norden des Freistaats die zweithöchste Gefahrenstufe Vier – darunter die Kreise Nordsachsen, Meißen, das Dresdner Stadtgebiet sowie die nördlichen Teile der Kreise Bautzen und Görlitz. Ebenfalls betroffen ist der Kreis Zwickau. Für alle übrigen Bereiche Sachsens gilt die Stufe Drei für eine mittlere Waldbrandgefahr. 

Warmes Wetter sorgt für steigende Gefahr 

Seit dem Monatsbeginn veröffentlichen DWD und der Staatsbetrieb Sachsenforst wieder Daten zur tagesaktuellen Waldbrandüberwachung. Laut Forstexperten herrscht im Frühjahr erstmals höheres Waldbrandrisiko vor: Es wird wärmer, aber Pflanzen und Bäume sind vielerorts noch nicht aus dem Winterschlaf erwacht. Bei Sonne und Wind kann ein Brand schnell ausbrechen – meist ausgelöst durch unvorsichtige Waldbesucher.

Bereits für den morgigen Tag rechnet der DWD mit einer deutlichen Entspannung des Waldbrandrisikos. Im heutigen Tagesverlauf erwarten die Wetterexperten in Sachsen gebietsweise schauerartigen Regen. Kurze Gewitter mit Graupel sind den Angaben zufolge nicht ausgeschlossen. In den Hochlagen des Erzgebirges sind zudem Schneeschauer möglich.

dpa