Personalien
SPD setzt auf Dirk Panter für Leipziger OB-Wahl

Die SPD will mit Wirtschaftsminister Dirk Panter in die Oberbürgermeisterwahl in Leipzig gehen (Archivbild). Foto: Robert Michae
Die SPD will mit Wirtschaftsminister Dirk Panter in die Oberbürgermeisterwahl in Leipzig gehen (Archivbild). Foto
© Robert Michael/dpa

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Leipzig soll nach dem Willen der SPD weiter sozialdemokratisch geführt werden. In Dirk Panter sieht die Partei einen geeigneten Nachfolger für Oberbürgermeister Burkhard Jung.

Die SPD will Wirtschaftsminister Dirk Panter als ihren Kandidaten in die Leipziger Oberbürgermeisterwahl 2027 schicken. Der SPD-Stadtvorstand habe den 52-Jährigen am Donnerstag nominiert, teilte die Partei mit. Das letzte Wort haben nun die Mitglieder bei einer Wahlkonferenz im September. 

Leipzig wird seit 1990 sozialdemokratisch regiert 

„Nach der erfolgreichen Amtszeit von Burkhard Jung ist Dirk Panter genau der Richtige, um Leipzigs Erfolgsgeschichte neue Seiten hinzuzufügen“, sagte SPD-Landeschef Henning Homann der Deutschen Presse-Agentur. „Seit 1990 wird Leipzig sozialdemokratisch regiert. Das hat der Stadt gutgetan. Leipzig gehört zu den dynamischsten Regionen in Deutschland und steht für ein modernes, soziales und offenes Miteinander“, betonte Homann. Deshalb werde die sächsische SPD alles daran setzen, diesen Weg fortzusetzen. 

„Leipzig wächst – und damit auch die Herausforderungen“, wurde Panter in einer Mitteilung zu seiner Nominierung zitiert. „Bezahlbarer Wohnraum, leistungsfähige Kitas und Schulen sowie eine funktionierende Verwaltung sind zentrale Aufgaben, die wir entschlossen angehen müssen.“ Zugleich habe er sich für eine Modernisierung der Verwaltung ausgesprochen. 

Bislang sechs Kandidaten für die Leipziger OB-Wahl

Panter lebt in Leipzig. Seit 2024 ist er sächsischer Wirtschaftsminister. Die Leipziger OB-Wahl ist für 21. Februar 2027 geplant. SPD-Politiker Burkhard Jung tritt nach drei Amtszeiten nicht mehr an. In den vergangenen Monaten haben sich bereits sechs Kandidaten für den Posten des Stadtoberhauptes in Stellung gebracht. Mit Skadi Jennicke (Linke) ist bisher nur eine Frau dabei.

dpa