Tag der Arbeit
DGB ruft zu Kundgebungen am 1. Mai auf

Der DGB in Sachsen ruft wieder zu Aktionen am 1. Mai auf. (Archivbild) Foto: Sebastian Willnow/dpa
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Am Tag der Arbeit rufen die Gewerkschaften Beschäftigte in Sachsen zu Veranstaltungen und Prostesten auf. Was ist noch geplant?

In 18 Städten Sachsens wollen Gewerkschaften am 1. Mai für sichere Jobs und gute Arbeitsbedingungen auf die Straße gehen. Zum Tag der Arbeit am Freitag seien Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen geplant, teilte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) vorab mit. Die Polizei ist rund um den Feiertag im Einsatz. Allein bei geplanten Veranstaltungen in Dresden rechnen die Veranstalter mit Hunderten Teilnehmern.

Der DGB ruft unter dem Motto "Erst unsere Jobs, dann eure Profite" zur Teilnahme unter anderem in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Plauen und Torgau auf. "Arbeitsplätze geraten unter Druck, Standorte werden verlagert, soziale Sicherheit wird infrage gestellt", heißt es in dem Aufruf. Die Gewerkschaften organisieren traditionell am 1. Mai Aktionen.

Die Einschätzung der Polizei Leipzig

In Leipzig sichert die Polizei nach eigenen Angaben am 1. Mai sechs Versammlungen in der Innenstadt ab. Es sei im Zentrum mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen, sagte ein Polizeisprecher. "Wir gehen von einem weitgehend störungsfreien Verlauf aus."

"Der 1. Mai ist für die Polizeidirektion Leipzig schon seit einiger Zeit kein größerer Einsatzschwerpunkt mehr", sagte er weiter. In der Vergangenheit hatte es rund um den Feiertag im Stadtteil Connewitz immer mal wieder Randale gegeben. Zuletzt ist es überwiegend ruhig geblieben. 

Parteien beteiligen sich an Aktionen

Auch die Parteien laden zu Veranstaltungen ein. In der Landeshauptstadt Dresden wird der AfD-Bundesvorsitzende Tino Chrupalla auf dem Neumarkt erwartet, wie der Landesverband mitteilte. SPD und Linke haben der Stadtverwaltung zufolge ebenfalls Veranstaltungen angemeldet.

Bereits am Abend vor dem Feiertag, in der Walpurgisnacht, ist im Freistaat einiges los: In mehreren Orten werden sogenannte Hexenfeuer entzündet.

dpa