Thüringen bekommt in den kommenden vier Jahren 101,6 Millionen Euro für die Sanierung von Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen und den Ausbau von Kitas. Darauf hat sich die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) verständigt. Das Geld stammt aus dem 500 Milliarden Euro schweren, schuldenfinanzierten Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaschutz.
Der jährliche Verfügungsrahmen beträgt knapp 25,4 Millionen Euro. Die Entscheidung darüber, wie viel Geld jeweils in die einzelnen Bereiche fließt, trifft das Land selbst.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sprach von einem "Tropfen auf den heißen Stein". Der Investitionsbedarf liege bundesweit im dreistelligen Milliardenbereich. Die Hochschulrektorenkonferenz begrüßte die Vereinbarung grundsätzlich, sieht aber ebenfalls erheblichen Nachholbedarf.